AKG, LFS, GSS und "GOETHE" erhielten in Frankfurt ihre Zertifikate

Vier Umweltschulen ausgezeichnet

Kürzlich trafen sich Schulen aus Mittel- und Südhessen zur Verleihung des Zertifikats "Umweltschule in Hessen" in Frankfurt. In diesem Jahr konnten erneut vier weiterführende Bensheimer Schulen (AKG, Goethe-Gymnasium, GSS und LFS) das Zertifikat in Empfang nehmen. Eine Neuerung in diesem Jahr stellte die Auszeichnung "Nachhaltigkeit lernen in Hessen" dar, die alle Umweltschulen für ihre außerordentliche Arbeit im Bereich Umweltbildung erhielten.

Zwei Jahre haben die Schüler und ihre bertreuenden Lehrer an den einzelnen Projekten gearbeitet, jedes Projekt zeichnet sich dabei durch einen anderen individuellen Schwerpunkt aus. So zeigte das AKG seine zwei Projekte zu regenerativen Energien und zur Schulhof-Gestaltung. In der Geschwister-Scholl-Schule gab es einen Umwelttag, an dem sich die Schüler unter anderem mit seltenen Erden beschäftigten.

Das Goethe-Gymnasium legte seinen Schwerpunkt auf die Arbeit am Schulgarten-Kompost und an der Wilden Ecke. Die Liebfrauenschule präsentierte ebenfalls ihre Arbeiten zur Wilden Ecke und die Erweiterung des Abfallentsorgungs- und Recyclingkonzepts der Schule. Koordinator und Ansprechpartner bei der Planung, Umsetzung und Realisierung der einzelnen Projekte war das Naturschutzzentrum Bergstraße, das auch in diesem Jahr von Veronika Lindmayer präsentiert wurde. Betreuer der Umweltschulen für die Kreise Bergstraße, Odenwald und Darmstadt-Dieburg ist Jan Kirchhein.

Die ersten Begrüßungsworte sprach der Oberbürgermeister Frankfurts, Peter Feldmann. Er stellte den Mehrwert von projektorientiertem Unterricht heraus.

Lob gab es von Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel: Die ausgestellten Projekte zeigten, dass die Schulen damit begonnen hätten, das Bildungskonzept für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Staatssekretärin des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Dr. Beatrix Tappeser formulierte in ihren Begrüßungsworten, dass der Erhalt der Natur eine wichtige Lebensgrundlage sei und mit den einzelnen Projekten der Umweltschulen auch für sozial- und umweltverträgliche Formen des Wirtschaftens, Arbeitens und Lebens sensibilisiert würde. Die beiden Staatssekretäre übergaben im Anschluss die Zertifikate.

Durch die mannigfaltigen Projekte wurde auch in diesem Jahr das Engagement der Schulen im Bereich der Umweltbildung deutlich. 

red, BA, 10.11.2017