Feierlichkeiten

Bilderbogen des Adventbasars 2016

  • Schneemann gefällig?
  • Dosenwerfen
  • Engel
  • Lebkuchen gestalten
  • leckere Marmeladen

Teil II

  • Adventskranz nach Wunsch
  • Mistelzweige
  • Akrobatikshow
  • Weihnachten in der Tüte
  • Kapelle

Einweihungsfeier: Lernzentrum trägt offiziell den Namen Haus Schwester Hedwig

  • Gottesdienst in St. Georg
  • Chorgesang umrahmte den Gottesdienst
  • Generalvikar D. Giebelmann und Pfarrer T. Catta
  • Auf dem Weg zur Einweihung des Hauses Sr. Hedwig
  • Segnung des Hauses Sr. Hedwig
  • Schülerinnen spendeten ihr Pfandgeld
  • In der Mediathek
  • Segnung der Mediathek

Das neue Lernzentrum der Liebfrauenschule wurde am Montag eingeweiht.

"Bücher, Kunst und Lernen können neue Welten eröffnen." Ein kurzer, kluger Satz, mit dem Christiane Ehret-Jeltsch, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung der Liebfrauenschule, die Bedeutung des neuen Lernzentrums für die Schülerinnen unterstrich.

Am Montag wurde das LFS-Lernzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf den 650 Quadratmetern im Inneren des zweistöckigen Gebäudes sind zwei Kunsträume, Bibliothek, Mediathek inklusive 30 Laptops sowie eine Ruhezone untergebracht.

"Es ist geschafft", sagte Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl bei der Akademischen Feier im Schulforum erleichtert. "Unser Dank gilt allen Menschen, die zur Realisierung beigetragen haben." 33 Sitzungen der kleinen Baukommission, zwei der großen Baukommission und Tausende von Mails hatte es, neben den eigentlichen Bauarbeiten, benötigt bis zur Fertigstellung des Lernzentrums.

Lernzentrum? "Das klang uns zu funktionell", erklärte Sabine Nellessen-Kohl. Also sprachen sich Kollegium und Schulleitung für einen neuen Namen aus: Haus Schwester Hedwig. Mit dieser Namensgebung würdigt die Schulgemeinde Dr. Hedwig Fritzen, die von 1972 bis 1989 an der LFS als Lehrerin und Direktorin (seit 1975) wirkte.

  • Pflanzen der Linde im Schulhof
  • Feier im Haus MW
  • Der Förderverein spendete 700 000€ für den Bau des Lernzentrums.

Dr. Gertrud Pollak, Schuldezernentin des Bistum Mainz, erinnerte in ihrer Ansprache an die großen Verdienste, die sich Schwester Hedwig, die im Jahr 2006 verstarb, während ihrer Tätigkeit um die Bensheimer Mädchenschule erworben hatte. Der Aufbau der Ganztagsschule, die 1973 ihren Betrieb aufnahm, wurde maßgeblich von Schwester Hedwig konzipiert. In ihren Verantwortungsbereich fiel zudem der Ausbau des naturwissenschaftlichen Sektors.

Die ehemalige Schulleiterin, so Pollak, habe über eine weitsichtige Veränderungsbereitschaft verfügt und Wert auf eine bodenständige Ausbildung gelegt.

Rund 18 Monate betrug die Bauzeit für das 2,2 Millionen Euro teure Gebäude. Eine der Herausforderung bei diesem Projekt sei es gewesen, die historische (Bruchstein-)Stadtmauer in das Werk zu integrieren, erläuterte Marcus Hill, der ausführende Architekt. Außerdem sollte der Unterricht während der Bauphase möglichst ohne größere Beeinträchtigungen fortgesetzt werden. Beides ist gelungen, befand Hill. Es sei stets etwas Besonderes für einen Architekten, ein Bauwerk an den Auftraggeber zu übergeben. "Das bedeutet, dass der Bauherr mit dem Ergebnis zufrieden ist."

  • Frau Nellessen-Kohl, Schulleiterin
  • Frau Dr. Pollak, Schuldezernentin des Bistums Mainz
  • Herr Hille, Architekt
  • Herr Catta, Pfarrer St. Georg
  • Faru Antes, Vorsitzende des Fördervereins
  • Frau Ehret-Jeltsch, Mitglied der MAV

Thomas Catta, Pfarrer der Sankt-Georg-Gemeinde, genießt aus dem wenige Meter entfernten Pfarrhaus einen exklusiven Blick auf das jüngste Mitglied des LFS-Ensembles. "Es ist das Erste, was ich morgens sehe." Dass der Komplex auf einem soliden Fundament steht, ist auch der Pfarrgemeinde zu verdanken, die einige Garagen aufgab und den dadurch frei werdenden Grund und Boden der Liebfrauenschule als "ständige Leihgabe" überließ. Pfarrer Catta: "Ich hoffe auf gute Nachbarschaft."

Als Vertreterin des LFS-Fördervereins überreichte Irit Antes an Dietmar Giebelmann, den Generalvikar des Bistum Mainz, symbolisch einen Scheck. Der Förderverein hatte 700 000 Euro zur Finanzierung beigesteuert. Der Akademischen Feier war ein Gottesdienst in der Stadtkirche vorausgegangen, der vom Projektchor der LFS musikalisch untermalt wurde. Anschließend hatte Generalvikar Giebelmann das Haus Schwester Hedwig gesegnet. Zudem pflanzten Eltern, Lehrer und Schülerinnen in einer gemeinsamen Aktion eine junge Linde auf dem Schulhof vor dem neuen lichtdurchflutenden Multifunktionshaus. Die alte Linde hatte dem Neubau weichen müssen.

eh, BA, 08.10.2014

Ehemaligentreffen - Dem Lernzentrum wurden "Geist und Leben" eingehaucht

Das Ehemaligentreffen war ein voller Erfolg. Ca. 800 ehemalige Schülerinnen im Alter von über 80 bis 19 tummelten sich bei Kaffee/Tee und Kuchen in den Cafes, um in Gesprächen über die eigene Schulzeit oder über die Veränderungen an der LFS die Zeit fast zu vergessen. Hierbei war es in den meisten Cafes übervoll, in einigen versammelten sich aber nur wenige, sodass die Klassen dort nur wenig Geld einnehmen konnten und etwas enttäuscht waren. Da man zuvor nicht weiß, wie viel Schülerinnen aus einem Jahrgang tatsächlich kommen, ist dies leider nicht zu verhindern. - Und insgesamt ist viel Geld für die Ausstattung des Lernzentrums eingenommen worden. Allein in den Cafes und bei den Kaffee- und Kuchenständen wurden über 2200 Euro eingenommen.

Besondere Aktionen an diesem Tag waren der Lektüreverkauf der Fachschaften Englisch und Französisch und das LFS-Kalender-Projekt, das Herr Schneider organisiert hat. Beides fand in der Bibo statt, in der auch Modell und Pläne des Lernzentrums ausgestellt waren.

Für das erfolgreiche Gelingen dieser großen Veranstaltung sollte man Frau Steffan, Herrn Kurz, Frau Luisi und Frau Oestreich vom Vorbereitungsteam noch einmal an dieser Stelle einen besonderen Dank aussprechen. Die Hauptarbeit leisteten aber ganz im Verborgenen -wie so oft- Frau Wienand im Sekretariat, unser Küchenpersonal, als Hauptverantwortliche Frau Legrand, unser Hausmeister Herr Schelshorn und Herr Latino!

Patenschaften für französische und englische Lektüren

Die Fachschaften Französisch und Englisch hatten die originelle Idee, "Sponsorinnen" für Lektüren zu gewinnen. Evamaria Ripper, Lena Postawa (Q3), Emma Gödel, Emilie Collet, Maïwenn Blume und Philomena Hohl (9c) kurbelten mit viel Engagement am Stand in der Bibo und mithilfe eines Bauchladens, den Frau Riedmüller dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, im Schulhaus den "Verkauf" an. So wurden "Sponsorinnen" für 20 englische Lektüren und für 37 französische Titel für alle Lernjahre gefunden, darunter auch einige Bilderbücher bzw. Comics für das erste Lernjahr. Besonders gelungen erscheint das Bilderbuch "Kirikou et la sorcière", das mit seinen wunderschönen Farben zu einer Reise nach Afrika einlädt oder der Comic "Carnac, Coeur de pierre", in dem es um eine Zeitreise in die Steinzeit geht. Beide Bücher -übrigens auch die anderen- können später im Lernzentrum gelesen oder ausgeliehen werden. In den Büchern findet man ein kleines Etikett, das den Namen der Spenderin trägt und an diese gute Tat erinnert. Nach Deckung aller Auslagen für die Bücher erwirtschafteten die beiden Fachschaften zusätzlich noch 130 Euro Gewinn, von denen weitere Anschaffungen wie z.B. Wörterbücher oder neue Grammatiken finanziert werden.

Verkauf des Kalenders "Lernzentrum 2014 - Liebfrauenschule Bensheim"

Mit dem Kauf eines beeindruckenden DIN A3 Kalenders zum Preis von 12 Euro konnte man die zukünftige Ausstattung des Lernzentrums mit Büchern und Medien unterstützen. Der Kalender enthält zwölf zusammengehörende, fast 100 Jahre alte Aufnahmen der LFS aus der Zeit um 1920. Sechs schwarz-weiß Aufnahmen wurden für diesen Kalender von einem Kunstkurs von Frau Agostini neu interpretiert. Herr Schneider initiierte und begleitete dieses schulische Projekt und versah den Kalender mit einem Nachwort. Dieser Kalender reflektiere einerseits sehr gut die 'gute alte Zeit' an der LFS und vermittele andererseits auch mit viel Humor den Wandel der Zeiten und die Welt der LFS Schülerinnen von heute. - Das sind Worte von Frau Nellessen-Kohl über diesen Kalender. Insgesamt wurden 860 Euro für die Ausstattung des Lernzentrums mit dem Kalenderverkauf eingenommen. Mit diesem Geld kann dem Lernzentrum "Geist und Leben" eingehaucht werden.

Wenn jetzt jemand aus der Elternschaft auf diesen Kalender aufmerksam geworden und an ihm interessiert ist, dem kann man Hoffnung machen...

Genaueres erfahren Sie in der INFO nach den Ferien!

B. Falter

September 2013

Grundsteinlegung des Lernzentrums

  • Am Freitag, dem 30. August, fand auf dem Schulhof der Schule die Grundsteinlegung des werdenden Lernzentrums statt. Der Nachmittag begann mit einer Tanzaufführung der Tanz-AG auf dem Sportplatz, die trotz der schwülen Hitze des Tages mit ihrem Engagement für gute Stimmung unter den Gästen sorgte. Anschließend begrüßte unsere Direktorin Sabine Nellessen-Kohl die Anwesenden und betonte dabei noch einmal, dass das Lernzentrum ausschließlich für die Schülerinnen gebaut werde. Außerdem bedankte sie sich bei der Lehrerschaft, die besonders in den letzten Monaten augrund des Neubaus viele Überstunden geleistet haben und noch leisten.

    Auch einige Schülerinnen waren anwesend: Neben den Tänzerinnen war die Schülervertretung sowie Praktikantinnen und FSJlerin Annika vertreten.

    Die Rede unserer Direktorin

    Als Leitgedanken für die Grundsteinlegung gab Frau Nellessen-Kohl ein Zitat Goethes an: „Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei." Das Lernzentrum sei gegründet auf Gott, was durch ein Gebet und anschließende Fürbitten auch noch einmal hervorgehoben wurde, und es sei vollkommen ausgeführt. Denn nicht nur das Äußere sei gut, sondern auch das Innere werde durch die Schülerinnen später ausgefüllt.

    Die Rede des Generalvikars Giebelmann

    Im Anschluss hielt Generalvikar Dietmar Giebelmann eine Ansprache, in der er erklärte, das Lernzentrum solle ein Ort sein, an dem Schülerinnen selbstständig Gelerntes verarbeiten könnten. So soll Schule das Lernen lernen vertiefen. Die Schule werde immer mehr zu einem Lebensraum für die Schülerschaft.

    Generalvikar Giebelmann umriss noch einmal die Geschichte der Liebfrauenschule und verglich Bensheim mit einem „kleinen Vatikan", der aus dem LFS-Kindergarten, der Kirche und der Liebfrauenschule bestehe. Natürlich meinte er damit nicht Bensheim als Machtbereich, sondern lediglich das Bild einer Einheit. Der Generalvikar erläuterte, dass Gott für jede Schülerin einen Platz ausgesucht habe, den sie mithilfe der Schule und auch des Lernzentrums finden könne.

    Bevor nun die Urne mit Tageszeitung und Jubiläumszeitschrift im Gebäude platziert wurde, wurde die Urkunde für das Lernzentrums verlesen. Dann wurde sie feierlich und in Beisein der anwesenden Schülerinnen an ihren Platz gebracht, wo sie nun einige Zeit bleiben wird. Auch der Bürgermeister der Stadt Bensheim nahm an der Zeremonie teil.

    Eine weitere Tanzvorführung rundete das Geschehen ab.

    Die Ehrung von Theo Rolf

    Zum Abschluss der Grundsteinlegung wurde die Ehrung von Herrn Rolf vollzogen. Ihm wurde nach jahrzehntelanger Arbeit im Förderverein die höchste Auszeichnung für ehrenamtliche Arbeit des Bistums Mainz überreicht: die Martinus-Medaille. Bereits seit 27 Jahren unterstützt er die Schule und war schon beim Bau der Anne-Frank-Halle, der Musik- und Naturwissenschaftsräume und der Einrichtung der Gymnastikhalle mit dabei gewesen. Nun war er auch beim Bau des Lernzentrums mit von der Partie, dessen Fertigstellung nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt.

    02.09.13 - Verena Hofmann, Q1

    Grundsteinlegung für das neue Lernzentrum

  • Lernzentrum im „kleinen Vatikan"

    Urkunde, Zeitdokumente und ein Jahresbericht der Liebfrauenschule - mehr passte nicht in die Schatulle. Generalvikar Dietmar Giebelmann und Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl falteten mit vereinten Kräften die Botschaft für künftige Generationen und versenkten die Kapsel schließlich in einer Wand des neuen Lernzentrums der LFS.

    Zu dieser Grundsteinlegung hatte das Mädchengymnasium gestern Nachmittag auf die Baustelle eingeladen. Zwischen Schule und der Pfarrkirche Sankt Georg entsteht zurzeit das neue Gebäude. Bis zur Fertigstellung werden noch ein paar Monate vergehen. 2,2 Millionen Euro soll das Vorhaben kosten. 700 000 Euro hat der Förderverein durch jahrelanges Engagement bis hin zur Gründung einer Stiftung beigesteuert.

    Die Studiendirektorin würdigte in ihrer Begrüßung auch den Einsatz der Eltern und des Vereins, ohne die das Projekt vermutlich kaum hätte umgesetzt werden können. "Die Schüler werden das Haus mit Leben füllen", freute sie sich bereits auf die Einweihung und künftige Nutzung. Auf 650 Quadratmetern werden unter anderem eine Mediathek und Kunsträume untergebracht.

    Als einen "Ort, wo die Schülerinnen das selbstständig Gelernte weiterverarbeiten können" bezeichnete Prälat Giebelmann das Zentrum. Schließlich gehe es nicht nur darum, auswendig Gelerntes zu wiederholen, sondern Wissen zu vertiefen. Schule werde immer mehr zu einem Lebensraum für junge Menschen - und das nicht nur sechs Stunden am Vormittag. Dieser Entwicklung müsse man Rechnung tragen.

    Der Generalvikar hob in seiner Ansprache die Ansprüche der Schule hervor. "Hier gibt es kein billiges Abi. Wir stellen uns, auch in dieser Stadt, dem Wettbewerb. Wer von der Liebfrauenschule kommt, hat das Lernen gelernt und verfügt über soziale Kompetenzen."

    Raunen im Publikum

    Kirche müsse in Bildung investieren. Was mit der Aussendung der Maria-Ward-Schwestern vor Jahrhunderten begann, darf in der Gegenwart nicht vernachlässigt werden. Glaube und Wissen seien dabei kein Widerspruch.

    Für die lokalen Begebenheiten hatte er einen interessanten Vergleich parat. Mit der Liebfrauenschule, dem dazugehörigen Kindergarten und der benachbarten Pfarrei Sankt Georg sei ein kleiner Vatikan geschaffen worden. Diese Aussage löste im erstaunten Publikum ein leises Raunen aus. "Wer der Papst auf diesem Gelände ist - die Kita-Leiterin, der Pfarrer oder die Schulleiterin -, darüber muss man nicht streiten. Wichtig ist, dass es als Einheit verstanden wird", sagte Giebelmann. Wichtig für den Kirchenmann: die Förderung der jungen Frauen, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden. "Jedes Mädchen hier ist von Gott berufen." Er sei froh, dass durch den Förderverein, die Stiftung und die Eltern die Zukunft der Liebfrauenschule gesichert sei.

    Im Anschluss verlasen Sabine Nellessen-Kohl, Oberstudienrätin Christiane Ehret-Jeltsch und Ann-Kristin Müller, eine von zwei Schulsprecherinnen, die Urkunde, die mit in den Grundstein gelegt wurde. Darauf befinden sich allerlei zeitgeschichtliche Daten und Fakten sowie ein historischer Abriss über die Liebfrauenschule, die 1858 gegründet wurde und bis 1979 ein Mädchen-Internat war.

    Unterzeichnet wurde das offizielle Schreiben von der Schulleiterin, dem Generalvikar, Pfarrer Harald Poggel, Rutger Hetzler, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Sankt Georg, und Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrud Pollak. Sie ist Dezernentin für die Schulen im Bistum Mainz.

    Umrahmt wurde die Feierstunde von Fürbitten, dem Segensgebet und zwei Vorführungen der Tanzformation der LFS unter der Leitung von Ulrike Hesemann-Burger.

    Im Anschluss ehrte Generalvikar Giebelmann Theo Rolf mit der Martinus-Medaille. Die Auszeichnung der Katholischen Kirche wird für Verdienste im Ehrenamt verliehen.

    Dirk Rosenberger, BA, 31.08.2013