Landeselternvertretung

Die Schulelternbeiräte an den katholischen Schulen in freier Trägerschaft wählen für die Dauer von zwei Jahren eine/n Delegierte/n in die Landesvertretung. Für jedes Mitglied ist ein/e Stellvertreter/in zu wählen, der/die mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen kann und im Falle der Verhinderung des Mitglieds das Stimmrecht ausübt. 

Die Landeselternvertretung hat die Aufgabe, an der Gestaltung des katholischen freien Unterrichtswesens in Hessen mitzuwirken. Sie setzt sich vor allem dafür ein, dass an den katholischen Schulen in Hessen eine Erziehung verwirklicht wird, die in Übereinstimmung mit der Grundordnung der katholischen Schulen in freier Trägerschaft im Lande Hessen den Anforderungen der modernen Gesellschaft in christlichem Geist gerecht wird. Sie setzt sich ferner dafür ein, dass bei den Eltern von Schülerinnen und Schülern an den freien Schulen in katholischer Trägerschaft und darüber hinaus Verständnis für die spezifischen Aufgaben dieser Schulen geweckt wird. Die Landesvertretung dient dem Austausch von Erfahrungen; sie fördert die Zusammenarbeit der katholischen Schulen in freier Trägerschaft in Hessen und mit Landesvertretungen in anderen Bundesländern. Die Landesvertretung ist durch das Kommissariat der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen über alle Angelegenheiten zu informieren, die das katholische Schulwesen im Lande Hessen betreffen. Die Landesvertretung vertritt im Einvernehmen mit den zuständigen kirchlichen Stellen die Anliegen der Eltern von Schülern an freien Schulen in katholischer Trägerschaft gegenüber der Öffentlichkeit und den staatlichen Behörden. Sie vertritt ferner die Anliegen der Eltern gegenüber den kirchlichen Behörden und Gremien. Die Rechte des Landeselternbeirates nach dem Hessischen Schulgesetz (§§ 116 bis 120) bleiben unberührt. 

 

Die Satzung der Landeselternvertretung:

§ 1  

Bildung einer Landesvertretung

Die Schulelternbeiräte an den Schulen in katholischer Trägerschaft in Hessen bilden eine Landesvertretung.    

§ 2  

Aufgabe

1.    Die Landesvertretung hat die Aufgabe, an der Gestaltung des katholischen freien Unterrichtswesens in Hessen mitzuwirken. Sie setzt sich vor allem dafür ein, dass an den katholischen Schulen in Hessen eine Erziehung verwirklicht wird, die in Übereinstimmung mit der Grundordnung der katholischen Schulen in freier Trägerschaft im Lande Hessen den Anforderungen der modernen Gesellschaft in christlichem Geist gerecht wird. Sie setzt sich ferner dafür ein, dass bei den Eltern von Schülern und Schülerinnen an den freien Schulen in katholischer Trägerschaft und darüber hinaus Verständnis für die spezifischen Aufgaben dieser Schulen geweckt wird.

2.      Die Landesvertretung vertritt im Einvernehmen mit den zuständigen kirchlichen Stellen die Anliegen der Eltern von Schülern und Schülerinnen an freien Schulen in katholischer Trägerschaft gegenüber der Öffentlichkeit und den staatlichen Behörden.Sie vertritt ferner die Anliegen der Eltern gegenüber den kirchlichen Behörden und Gremien.

3.      Die Landesvertretung entsendet einen Vertreter / eine Vertreterin mit beratender Stimme zu den Vollversammlungen der Arbeitsgemeinschaft der freien Schulen in katholischer Trägerschaft, wenn Angelegenheiten behandelt werden, die Schule und Eltern gemeinsam betreffen.

4.      Die Rechte des Landeselternbeirats nach dem Elternmitbestimmungsgesetz bleiben hiervon unberührt.

§ 3

Zusammensetzung

1.     Mitglied der Landesvertretung ist je ein Mitglied der Schulelternbeiräte der freien Schulen in katholischer Trägerschaft, das vom Schulelternbeirat gewählt wird. Für jedes Mitglied ist ein Stellvertreter / eine Stellvertreterin zu wählen, der / die mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen kann und im Falle der Verhinderung des Mitglieds das Stimmrecht ausübt.

2.     Bei Schulen mit mehreren Schularten gilt Abs. 1 für jede einzelne Schulart, soweit für sie selbständige Schulelternbeiräte bestehen.

§ 4

Amtsdauer

1.     Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre.

2.     Die erste Sitzung findet jeweils im neuen Kalenderjahr statt.

§ 5

Vorstand und Sprecher

1.    Die Landesvertretung hat einen Vorstand, der aus je einem Mitglied aus den drei hessischen Diözesen besteht. Diese werden von den Vertretern / Vertreterinnen der jeweiligen Diözesen gewählt. Ein Mitglied des Vorstandes ist Sprecher / Sprecherin der Landesvertretung.

2.    Der Sprecher / die Sprecherin kann öffentliche Erklärungen nur im Auftrag der Landesvertretung, in dringenden Fällen auch nach Abstimmung mit den übrigen Mitgliedern des Vorstandes namens des Vorstandes abgeben.

3.    Bei Angelegenheiten, die die Schulen nur einer Diözese betreffen, ist das jeweilige Vorstandsmitglied Sprecher / Sprecherin dieser Schulen. Der Sprecher / die Sprecherin kann öffentliche Erklärungen nur im Auftrag der Diözesanvertretung der Schulelternbeiräte abgeben. In dringenden Fällen abgegebene Erklärungen müssen als solche des Sprechers / der Sprecherin ausdrücklich gekennzeichnet sein.

§ 6

Geschäftsführung 

1.     Die Geschäftsführung liegt beim Vorstand im Einvernehmen mit dem Kommissariat der katholischen Bischöfe im Lande Hessen in Wiesbaden.

§ 7 

Arbeitsweise

1.    Die Landesvertretung tritt mindestens dreimal jährlich zusammen. Sie tritt außerdem zusammen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.

2.     Falls erforderlich, treten die Vertreter / die Vertreterinnen der Schulen in einer Diözese zusammen.

3.     Von jeder Sitzung der Landesvertretung bzw. Diözesanvertreter / Diözesanvertreterinnen wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt.

4.      Die Landesvertretung kann sich eine Geschäftsordnung geben

§ 8

Beschlussfassung

1.    Die Landesvertretung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

2.     Die Ladungsfrist beträgt zehn Tage.

§ 9  

Bildung von Ausschüssen und Hinzuziehung von Fachleuten

1.    Die Landesvertretung kann aus ihrer Mitte für besondere Aufgaben Ausschüsse bilden.

2.    Die Landesvertretung und die Ausschüsse können zu ihren Sitzungen Fachleute mit beratender Stimme hinzuziehen.

§ 10 

Erstattung der Kosten

Die Kosten für die Geschäftsführung trägt das Kommissariat der katholischen Bischöfe im Lande Hessen; die Fahrtkosten für die Mitglieder der Landesvertretung werden von den Schulen getragen. 

Beigefügte Satzung wurde von der  Landesvertretung der Elternbeiräte der katholischen Schulen im Lande Hessen  auf ihrer Sitzung  am  22. November 1997 in Bad Nauheim   beschlossen.    

Der Vorstand:                                   

Margot Fuchs-Plattner                        Dr. Joachim Bartl                        Evelyn Mehlinger