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Die "Eltern-Mit-Wirkung" an der Liebfrauenschule

Ihr Engagement

Als Eltern vertrauen wir die schulische Erziehung unserer Töchter der Liebfrauenschule an und hoffen, dass sie dort zu mündigen, freien Persönlichkeiten erzogen werden. Das heißt jedoch nicht, dass wir unsere Töchter einfach „abgeben“  und dann nichts mehr mit Schule und Erziehung zu tun haben wollen. Wir Eltern haben viele Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und die Schule zu unterstützen, damit sie zur Lebensstätte für alle wird, in der sich Schülerinnen, Pädagogen und Eltern aufgehoben und wohl fühlen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für das Engagement von Eltern an der Liebfrauenschule interessieren. Aus diesem Grund finden Sie nachfolgend eine Vielzahl von Informationen, wie auch Sie an unserer Schule die Elternmitwirkung ( = Eltern mit Wirkung) mitgestalten bzw. selbst erfahren können. 

Hinweise zum Umgang mit Handy (Smartphone) und Internet.

Liebe Eltern,

an der LFS wird größten Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen den richtigen Umgang mit dem Handy lernen und sich im Internet rechtsicher bewegen können.

Die Lehrer und Referenden können nur theoretisch das Wissen vermitteln, eine Überprüfung der Mails auf einem Handy einer Schülerin ist Ihnen nicht gestattet.

Hier ist Ihre Mithilfe als Eltern nicht nur gefragt sondern absolut notwendig. Insbesondere Eltern der ersten beiden Jahrgänge (5. und 6. Klasse) sollten die folgenden Hinweise beachten.

Aus aktuellem Anlass ein kurzer Exkurs zum Thema Kettenbriefe:

In regelmäßigen Abständen werden über WhatsApp sogenannte Kettenbriefe verbreitet. Meistens mit harmlosen Inhalt aber auch wie einer der Kettenbriefe als Audio-Datei mit beängstigendem Inhalt. Hier wurde der Empfänger aufgefordert den Brief weiter zu leiten ansonsten sterbe seine Mutter innerhalb der nächsten 24 Stunden. Was das bei sensiblen Schülerinnen auslösen kann brauchen wir hier nicht weiter zu erläutern.

Diese Kettenbriefe, wenn nicht selbst verfasst, werden teilweise von den ursprünglichen Autoren generiert um Adressen zu sammeln. Diese Daten können dann auf vielfältige Weise genutzt werden. Der Ursprung eines Kettenbriefes ist in der Regel nicht ausfindig zu machen.

 

Was heißt das nun für Sie als Eltern:

  1. An der LFS ist während der gesamten Schulzeit (bis 16:00 Uhr für Schülerinnen in der Betreuung) die Nutzung des Handys nicht gestattet.
  2. Bezüglich der Kettenbriefe, reden Sie mit Ihrer Tochter und machen Sie Ihr klar, dass die Inhalte totaler Schwachsinn sind und keineswegs der Wahrheit entsprechen bzw. im schlimmsten Fall nur dazu dienen Daten zu sammeln. Schärfen Sie Ihrer Tochter ein, Kettenbriefe zu ignorieren bzw. einfach zu löschen.
  3. Kontrollieren Sie regelmäßig die Internet-Korrespondenz Ihrer Tochter auf WhatsApp oder anderen Chats. Die Verwendung ist eigentlich erst ab 16 Jahren gestattet. Sie stehen also in der Verantwortung für die Nutzung durch ihre erst 10-11-jährige Tochter. Lesen Sie was Sie empfängt oder versendet. Die Geräte zur Nutzung des Internet gehören nicht Ihrer Tochter, sondern wurden Ihr nur leihweise anvertraut.
  4. Machen Sie Ihrer Tochter klar, dass es nicht gestattet ist, Fotos von Personen, die nicht ihr Einverständnis gegeben haben ins Netz zu stellen (zu „posten“). Bei Minderjährigen bedarf es dazu des Einverständnisses des Erziehungsberechtigten. 
  5. Mitteilungen in WhatsApp oder anderen  Communities werden erst dann gelöscht, wenn Sie selbst den Inhalt gelesen haben. Nur so können Sie kontrollieren ob nicht von außerhalb irgendwelche subversive Kontakte stattfinden.
  6. Ganz wichtig! Überprüfen Sie bitte ob auf dem Handy, PC oder Laptop Ihrer Tochter „Instagram“ und/oder „Twitter“ installiert sind. Wenn Ja, dann umgehend deinstallieren, denn im Gegensatz zu WhatsApp oder Facebook kann auf Instagram und Twitter jeder jedem folgen. D.h. hier werden subversiven Objekten mit pädophilen Hintergedanken Tür und Tor geöffnet.

Eingangs wurde erwähnt, dass dies vornehmlich für die 5. und 6. Klassen zutreffend ist. Gerade in diesem Alter sind unsere Töchter zugänglich für dubiose Aufforderungen und wenig reflektiert im Umgang mit digitalen Medien. Wir als Eltern stehen durch unser Interesse und unsere eigene Medienkompetenz hilfreich zur Seite, geben Sicherheit sowie wichtige ethische Hinweise auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang, so dass wir uns immer mehr aus dem kontrollierenden Handeln zurückziehen und unseren Töchtern diese Verantwortung Stück für Stück übertragen können. 

Als Schulelternbeirat ist es uns ein Anliegen, Ihnen diese unserer Meinung nach wichtigen Hinweise zu geben. Für ausführliche Informationen empfehlen wir Ihnen die Seite von Günter Steppich (Polizist und Referent an der LFS für angemessenen Umgang mit digitalen Medien) http://www.medien-sicher.de zu besuchen.

Schulelternbeirat / Helmut Leickert / Aug. 2015

Beschwerdemanagement Klasse 5 - 10

Die LFS und wir Eltern haben den Anspruch, unsere Töchter – schon beginnend in der 5. Klasse - zu aktiven, selbstbewussten und selbstverantwortlichen Frauen auszubilden und zu erziehen, die mit Augenmaß ihre Wünsche selbst artikulieren lernen und zur konstruktiven Kritik fähig werden, dies ist ein Grundpfeiler unseres Demokratieverständnisses. Im Falle von Meinungsverschiedenheiten sollte dies bedeuten:

Die Schülerin sollte zunächst versuchen, das von ihr empfundene Unrecht selbst mit der Lehrerin/dem Lehrer zu besprechen. Ist sie dazu (noch) nicht in der Lage, möglicherweise wegen der (unbegründeten) Befürchtung, es werde ihr negativ angekreidet, käme für ein erstes Gespräch die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer in Frage. Danach könnte evtl. ein Gespräch mit eine(r) der von den Schülerinnen zur Vermittlung in solchen Konflikten selbst gewählten drei Vertrauenslehrer(innen) weiterhelfen. Kommt sie dabei nicht weiter, sollten Sie als Elternteil sich mit der/dem „Konflikt“-Lehrer(in) in Verbindung setzen. Wenn dies nichts fruchtet und Sie miteinander keine Lösung entwickeln, wäre dann der Klassenelternbeirat einzuschalten. Das wäre ein Beispiel für das Einhalten eines Konflikt-Lösungsweges. Sie werden verstehen, dass damit vieles auf dem „Weg nach oben“ möglicherweise schon in den Zwischenstufen gelöst werden kann.

Dem Klassenelternvertreter ist aber möglicherweise aus mehreren ähnlichen Anrufen betroffener Töchter und Eltern bekannt, dass die erläuterte Kontroverse kein Einzelproblem einer Tochter ist und kann mit dieser gesammelten Information gegenüber der/dem „Konflikt“-Lehrer(in) ganz anders argumentieren, als ein einzelner Elternteil.

So werden Sie verstehen, was wir – vielleicht etwas vereinfachend formuliert – mit „Beschwerdemanagement“ meinen, wir betrachten dies gleichzeitig auch als Bündelungsfunktion des Schulelternbeirates, und dies wiederum meint:

Angenommen, diese(r) Konfliktlehrer(in) hätte nicht nur ein Problem in dieser Klasse, sondern ähnlich gelagerten Ärger gibt es auch in anderen Klassen. Das wird aber nur dann einer größeren Lösung zugeführt werden können, wenn sich die Klassenelternbeiräte (anlässlich der Schulelternbeirats-Sitzung) untereinander austauschen, oder in akuten Fällen bereits vorher telefonisch Rücksprache mit der/dem jeweiligen Vorsitzenden des Schulelternbeirates nehmen. Diese(r) hätte dann eine um vieles gewichtigere Verhandlungsposition bei der Schulleitung. Sie/er vertritt die gesamte Elternschaft der Schule und könnte mit Fug und Recht vortragen, dass es mit dieser Mitarbeiterin/diesem Mitarbeiter in den verschiedensten Klassen unterschiedlichster Jahrgänge zahlreiche Probleme gibt. Das ist die Bündelungsfunktion, wie wir sie uns wünschten, und diese Gewichtung kann deutlich etwas bewirken.

Auch das dann von der Schulleitung weiter Veranlasste zur Behebung des Konfliktes liefe über den Vorstand des Schulelternbeirates zurück und wäre damit transparenter, als wenn eine Einzelinformation an reklamierende Eltern erginge und damit mehrere betroffene Eltern voneinander vereinzelt würden.

Sie werden verstehen, dass dies eine ganz andere Wirkung haben wird, als wenn Sie direkt und unmittelbar als Einzelne die Schulleitung einschalteten.

Beschwerdemanagement gymnasiale Oberstufe

Durchführungsregeln bei Problemen zwischen Schülerinnen und einer Fachlehrerin/einem Fachlehrer, die vom Ablauf her von allen Beteiligten zwingend eingehalten werden sollten: 

Schritt 1 Die Schülerin sucht das Gespräch mit der jeweiligen Fachlehrerin/dem Fachlehrer.
Schritt 2 Kommt es zu keiner zufriedenstellenden Lösung, wendet sich die Schülerin an die verantwortliche Tutorin/den verantwortlichen Tutor.
Schritt 3 Sofern noch Klärungsbedarf besteht, ist ein Termin mit dem Studienleiter, Herrn Wolfgang Knapp, zu vereinbaren.
Schritt 4 Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Vertrauenslehrer/die Vertrauenslehrerinnen (Herr Rickes, Frau Falter, Frau Noss) oder (in besonderen Fällen) die Schulseelsorge/die Schulpsychologin hinzuzuziehen.
Schritt 5 Führen diese Gespräche zu keiner Klärung des Sachverhalts, kann der Vorstand des Schulelternbeirats um Hilfe gebeten werden.
Minderjährige Schülerinnen können für sich selbst sprechen oder werden durch Erziehungsberechtigte vertreten.
Volljährige Schülerinnen vertreten sich selbst oder müssen Erziehungsberechtigte eigens beauftragen.
Schritt 6 Die letzte Instanz, die eine verbindliche Entscheidung an der Schule trifft, ist die Schulleiterin.

 

BGH-Grundsatzurteil

Eine Randnotiz aus der Presse, die möglicherweise im alltäglichen politischen Geschehen kaum Beachtung gefunden hat, weil sie bundesweit nur einen begrenzten Personenkreis betrifft. Aber sie betrifft auch die Eltern der „Liebfrauenschule“.

Es handelt sich um die Information über ein endgültiges, abschließendes Urteil des Bundesgerichtshofes (also der obersten gerichtlichen Instanz), welches die Mitwirkung der Eltern an der Ausbildung und Erziehung der Schüler an Privatschulen regelt. Aussage des Urteils ist nicht die Mitwirkung im Sinne von „Elternbeirat“ oder anderen Vertretungsgremien, vielmehr ist die Mitwirkung der Eltern oder Sorgeberechtigten im familieninternen Bereich gemeint. Eltern müssen – in Absprache mit der Schule – einen gemeinsamen Erziehungskonsens finden. Dies bedeutet nun nicht, dass wir alle permanent Rücksprache nehmen müssen, wie wir unsere Töchter erziehen und wie lange diese abends ausgehen dürfen, aber es bedeutet, dass wir bei einer erzieherischen Maßnahme der Lehrkraft oder der Schulleitung uns mit der Schule über Sinn und Zweck dieser Einzelmaßnahme und darüber hinaus über den gemeinsamen Erziehungsauftrag einig werden müssen. Dazu der Sachverhalt des zitierten Grundsatz-Urteils:

An einer Privatschule hatte ein Schüler der 7. Klasse mit anderen Schülern gemeinsam einen Mitschüler geprügelt und verletzt. Die beteiligten Schüler wurden zum Nachsitzen und zum Aufsatzschreiben verdonnert. Die Eltern eines Schülers haben sich vorbehaltlos vor ihr vermeintliches „Unschuldslamm“ gestellt, nichts zur Klärung des Sachverhalts beigetragen und ein Gespräch mit der Schulleitung als „sinnlos“ abgelehnt. Vielmehr haben sie aus Verärgerung einen umfassenden juristischen Gegenangriff gegen die Schulleitung gestartet, Strafanzeige wegen Nötigung gestellt und die Schule mit Gerichtsverfahren überzogen. Die Schule hat nach vielen weiteren juristischen Attacken darauf den Schüler von der Schule verwiesen und dies zu Recht, wie nun abschließend festgestellt worden ist.

Grundtenor: Privatschulen dürfen sich ihre Schüler aussuchen und, wenn das Elternhaus bei der Erziehung mit der Schule nicht zusammenarbeitet bzw. die Schule den Eindruck hat, dass dort keine angemessene Erziehung stattfindet und zudem das Vertrauensverhältnis zwischen Elternhaus und Schulleitung empfindlich gestört ist, kann der bestehende Schulausbildungs-Vertrag einseitig durch die Schule gekündigt werden. Das ist der Unterschied: an einer Staatlichen Schule geht das natürlich nicht. Da müssen die Schulleitungen wegen des staatlichen Erziehungsauftrags mit uneinsichtigen Eltern leben lernen.

Fazit: Wir gehen nicht davon aus, dass ein denkbarer Konflikt an der Liebfrauenschule zwischen Eltern und Schulleitung oder Lehrkräften in dieser Weise eskalieren würde, aber wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass wir Eltern - bei aller Liebe zu unseren Töchtern – nicht immer nur vorbehaltlos einseitig unserem manchmal aufgebrachten (und pubertierenden) Nachwuchs Glauben schenken sollten, sondern uns im Zweifelsfalle mit den Lehrkräften unterhalten müssen, um eine gemeinsame Erziehungsarbeit zum Wohl der Töchter zu gewährleisten. Das wird ja auch von Ihnen so praktiziert, aber für den Hinterkopf: Im Zweifel hätte die Schule – jetzt juristisch fundiert – den „längeren Arm“! 

Datenschutz

Die von Ihnen über Ihre Klassenelternbeiräte gewählten Vorstandsmitglieder hatten bereits seit 2006 ihr Augenmerk auf den Umgang mit den Daten Ihrer Töchter gerichtet. Anlass war seinerzeit die Absicht der Kultusministerkonferenz, eine „lebenslange“ länderübergreifende, also bundesweite Schülerdatei einzurichten, um den Verwaltungsaufwand bei Wohnortwechsel von Schülern zu minimieren und um insgesamt eine bessere Schulverwaltungsplanung zu ermöglichen. 

Viele Länder-Datenschützer standen diesem „gläsernen Schüler“ und insbesondere den Möglichkeiten der soziologischen Auswertung (nicht nur Notenentwicklung über mehrere Jahre, sondern auch Herkunft, Elternhaus, Familienstrukturen, Migrationshintergrund) skeptisch bis kritisch und ablehnend gegenüber. Auch an der LFS hatten wir bis dato die Erfahrung gemacht, dass wir in unserer Funktion als Elternvorstand die Daten der Klassenelternvertreter an das Schulamt herausgeben sollten, um diese dann aus Wiesbaden über die hessische Schulpolitik besser und gezielter informieren zu können. Wir waren dem 2007 bewusst nicht gefolgt, weil auch hier die Frage der unzulässigen parteipolitischen Werbung im Raum stand.

In diesem Zusammenhang sahen wir uns (übrigens als erste Elternschaft der Bensheimer Gymnasien veranlasst, die Schulleitung wie auch den Schulträger um Auskunft über die Handhabung der Daten unserer Töchter zu bitten. Wir haben dazu einen Klassenelternvertreter gewählt (dieser ist leider mittlerweieile nicht mehr im Amt), um ihn als Delegierten der Elternschaft dem Datenschutzbeauftragten der LFS "beizustellen", damit er Informationen über die Datenschutz-Verwirklichung erhalte.

Der Elternvertreter hat in einer Sitzung des Gesamtelternbeirates grundsätzliches zum Datenschutz (gesetzliche Grundlagen, Schutz der Daten vor Zugriff durch Dritte, vor Veränderung, vor Verlust) referiert und kam dabei zu dem Ergebnis, dass dem Datenschutz an der LFS sowohl technisch als auch in der Bewusstseinsbildung der Lehrkräfte aber auch der Verwaltungsmitarbeiter ein hoher Stellenwert beigemessen wird. In diesem Zusammenhang, nämlich der Sensibilisierung der Elternvertreter und aller Eltern für die Möglichkeiten der Auswertung der erhobenen Daten, der Gefahr des Missbrauchs von personenbezogenen Daten durch Unbefugte, der Gefahr der Schaffung von Personenprofilen, wollen wir weiterhin unser Augenmerk darauf richten, was mit den Schülerdaten unserer Töchter geschieht. Nach dem Recht auf die „informationelle Selbstbestimmung“ haben Sie alle das Recht, Auskunft über die von ihrer Tochter (falls noch minderjährig) erhobenen Daten zu erhalten.

Aber: Diese Sensibilisierung wird ad absurdum geführt, wenn wir – von der kooperativen und auskunftsbereiten – Schulleitung zu Recht darauf verwiesen werden, dass viele Schülerinnen, nicht nur der LFS, ebenso viele Jugendliche und dies bundesweit – sträflich leichtsinnig freiwillig ganz persönliche Daten im Netz preisgeben – und keine Kontrolle darüber haben, wer was wann und wie und wofür verwendet, kopiert, weitergibt, auswertet und seine Rückschlüsse daraus zieht. Das Netz vergisst nichts!

Deshalb unser Appell an die Elternschaft:

  • Würden Sie Ihre Tochter nachts um zehn durch den Wald laufen lassen? Sicherlich nicht, aber
  • wissen Sie, mit wem Ihre Tochter in sog. Chatrooms kommuniziert? "Tag" oder "Nacht" ist dabei sowieso unerheblich.
  • Warum gibt es den unstillbaren Drang Jugendlicher, sich mit einer eigenen Homepage in allen Facetten ihres Lebens darzustellen? Fotos ins Netz zu stellen, die sie ihr Leben lang nicht wieder einsammeln können?
  • Clevere Personalchefs seriöser Firmen schauen inzwischen über bestimmte Suchmaschinen im Netz nach Spuren, die ihre Bewerber(in) dort zufällig oder freiwillig in großer Offenheit hinterlassen hat - werden fündig - und lehnen eine Einstellung ab, weil sie dabei ein zweifelhaftes Foto bei einem feuchtfröhlichen Abend bei einem Fest oder einer privaten Fete entdeckt haben. Die darauf folgende freundliche Ablehnung wird dabei natürlich nicht begründet. Die Bewerberin/der Bewerber wundert sich: Trotz gutem Zeugnis - kein Ausbildungsplatz!

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über dieses Thema. Schärfen Sie deren Sinne über die Auswirkungen und möglichen Langzeitfolgen des Netzverhaltens.