Pilsen

Video zum Austausch 2016

Unter folgendem Link gibt es ein Video zum aktuellen Austausch zu sehen:

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Austausch: Liebfrauenschule Bensheim - Církevní Gymnásium in Pilsen/Tschechien 2016

  • Seit vielen Jahren ist es Tradition an der Liebfrauenschule, dass die Schülerinnen der E-Phase in die östlichen Bundesländer fahren, um einmal den Osten Deutschlands näher in den Blick zu nehmen. Während noch vor 20 Jahren die Unterschiede zwischen Ost und West für die Schülerinnen offensichtlich erfahrbar waren, gleichen sich die Lebensverhältnisse und –gewohnheiten immer mehr an. Daher war es ein Anliegen der Liebfrauenschule, den Schülerinnen eine weitere osteuropäische Facette anzubieten.

    Um den Schülerinnen der Liebfrauenschule die Perspektive zu eröffnen, dass Europa auch bei unseren östlichen Nachbarn viel Interessantes und manchmal noch wirklich Unbekanntes bietet, lud die gebürtige Tschechin Alena Enenkel, Lehrerin für Englisch und Kunst an der LFS, nach gründlicher Vorarbeit die Schülerinnen und Schüler des Kirchlichen Gymnasiums in Pilsen zum vierten Mal zum Austausch mit der Liebfrauenschule nach Bensheim ein. Keine der Schülerinnen spricht Tschechisch, aber die tschechischen Mädchen und Jungen lernen ab Klasse 7 Deutsch als zweite Fremdsprache.

    Die Schülerinnen und Schüler und die 2 begleitenden Lehrerinnen aus Pilsen kamen am 12. September für fünf Tage nach Bensheim. Die Schülerinnen der Liebfrauenschule lernten eine humorvoll ungezwungene Gruppe von jungen Menschen kennen, die immer bereit waren, vermeintlich unüberwindbare Kommunikationsschwierigkeiten zu überwinden und die LFS Schülerinnen waren geduldig und motiviert, ihnen dabei zu helfen. Während ihres Aufenthaltes in Bensheim hielten die insgesamt 29 Teilnehmer des Austausches sich nicht nur in Bensheim und Umgebung auf, sondern besuchten auch die Städte Schwetzingen, Heidelberg und Frankfurt sowie das Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Außerdem besuchten die Austauschpartner aus Pilsen den Unterricht an der Liebfrauenschule.

    In Bensheim erwarteten die Austauschschüler ein umfangreiches Programm. Die Gäste aus Pilsen brachten gutes Wetter mit, weshalb die meisten Schülerinnen der Liebfrauenschule den ersten Tag zusammen mit ihren Austauschpartnern am Badesee verbrachten, wodurch sie sich besser kennen lernten. Am zweiten Tag bekamen die tschechischen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Schullalltag an der Liebfrauenschule. Begeistert vom warmherzigen Empfang und der großen Gastfreundschaft der deutschen Gastgeber war das Eis schnell gebrochen. Anschließend ging es zu einer interessanten und ausführlichen Führung durch Bensheim, geleitet durch den Geschichtslehrer Herrn Schneider. Den restlichen Morgen begleiteten die Austauschpartner aus Tschechien ihre Austauschpartnerinnen in den Unterricht. Da die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten in Bensheim den morgigen Zeitplan sprengte, sah sich die Gruppe am Nachmittag noch die Metzendorf Villen an. Später konnten dann noch alle ihr Können beim Bowlen im Bowlingcenter Bensheim unter Beweis stellen.

    Am nächsten Tag besuchten die Schülerinnen der Liebfrauenschule mit ihren tschechischen Austauschpartnern die Städte Schwetzingen und Heidelberg. In Schwetzingen besuchte die Gruppe zunächst den Garten des Schlosses; danach auch das Schloss selber, was einen besonders schönen Programmpunkt darstellte. Danach fuhren die Schülerinnen und Schüler nach Heidelberg, wo sie eine Themenführung durch das Heidelberger Schloss bekamen. Anschließend genossen die Schülerinnen mit ihren Austauschpartnern noch das schöne Wetter und zeigten ihren Austauschpartnern die Heidelberger Altstadt.

    Den darauffolgenden Tag verbrachten die Schülerinnen der Liebfrauenschule und ihre Austauschpartner in Frankfurt. Auf dem Main Tower bekamen die Austauschpartner die Chance Frankfurt von oben zu bewundern und im Goethe Haus bekamen sie einen Einblick in das Leben des berühmten deutschen Dichters Goethe. Am Nachmittag bekamen die Austauschpartner eine kleine selbstgeplante Stadtführung durch Frankfurt. Die Gruppe ging zunächst entlang des Mainufers, dann zum Kaiserdom, zum Römer und zur Paulskirche. Die verbliebene Zeit verbrachten die Schüler und Schülerinnen auf der Zeil, die wegen Ihrer Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten besonders bei den Mädchen für Begeisterung sorgte.

    Der letzte Tag begann mit der Besichtigung des Weltkulturerbes Kloster Lorsch, was den letzten gemeinsamen Programmpunkt darstellte. Zurück in Bensheim nahmen die Schülerinnen Abschied von ihren Austauschpartnern und mittags machten sich die Austauschschüler aus Pilsen auf den Rückweg nach Tschechien.

    Auch in diesem Jahr war der Austausch wieder ein voller Erfolg und wird den Schülerinnen und Schülern in guter Erinnerung bleiben. Bereits jetzt freuen sich alle Schülerinnen auf den Besuch in Pilsen im kommenden April.

    Alena Enenkel

    Schüleraustausch der Liebfrauenschule mit Kirchlichem Gymnasium in Pilsen

  • Von Montag den 18. April bis Samstag den 24. April 2016 nahmen 7 Schülerinnen der Liebfrauenschule Bensheim an einem Schüleraustausch mit der Partnerstadt Pilsen in Tschechien teil. Die Kooperation mit dem Kirchlichen Gymnasium in Pilsen besteht nun schon seit mehreren Jahren und war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg, mit einem umfangreichen Programm.


    Am ersten Tag nach der Ankunft besichtigten wir die Pilsner Brauerei. Eines der großen Wahrzeichen der Stadt, denn den meisten ist sicherlich ,,Pilsner Urquell" ein Begriff. 2/3 aller Biere weltweit beruhen auf dieser Rezeptur. Wir waren sehr beeindruckt von den riesigen Bierfässern, die sich unterirdisch bis an die Decke stapelten und den großen Maschinen, die heute mehr als 1000 Flaschen pro Minute füllen. Über die Entwicklung, die das Bier über all die Jahre gemacht hatte seit 1842, konnten wir nur sprachlos staunen.
    Nach der Brauerei wurden wir von unseren Austauschschülern durch die Stadt geführt und uns wurde allmählich klar, wieso Pilsen zur Kulturhauptstadt Europas 2015 ernannt wurde. Wir sahen unter anderem das Rathaus, die Kirche, die Pilsner Madonna, eine Statue auf dem Kirchenvorplatz und das Theater.
    Am nächsten Tag besichtigten wir die Pilsner Synagoge, die drittgrößte weltweit und betrachteten die Stadt von oben nachdem wir 299 Stufen des Kirchturms St. Bartholomäus überwunden hatten. Und nach dem leckeren Mittagessen in der Schule, besuchten wir das Techmania. Das interaktive Museum begeisterte sogar die unter uns, die sich eigentlich nicht für Naturwissenschaften interessieren und gab uns Einblick in die einzigartige Welt der Physik, Chemie und Biologie.

     

    Der folgende Tag startete dann sehr früh, denn es ging endlich in die langersehnte Hauptstadt Tschechiens, Prag. Die goldene Gasse mit dem Geburtshaus von Franz Kafka, die Burg, das Ständetheater, wo Don Giovanni von Mozart uraufgeführt wurde, der Pulverturm und die gotische Kathedrale St. Veit sind nur kleine Beispiele für den großen Umfang an Kultur, Architektur aus fast jeder Epoche und Geschichte. Wir verbrachten den ganzen Tag dort und merkten schon, dass ein Tag eindeutig nicht reichte, um alle Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zu bewundern.
    Doch auch am letzten Tag in Pilsen hatten wir volles Programm. Morgens bereiteten wir kleine Präsentationen mit unseren Austauschschülern vor und hatten viel Spaß. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Klattau und gingen in die barocke Apotheke ,,Zum Weißen Einhorn", die original erhalten war und von denen so lediglich drei weltweit noch existieren. Danach statteten wir den Katakomben von Klattau einen Besuch ab und betrachteten fasziniert die erhaltenen Körper der Jesuiten, die während des 17. Jahrhunderts lebten. Den Abend verbrachten wir mit unserer Gastfamilie.
    Der Abschied von den Gastfamilien und das Ende des Austauschs kamen viel zu schnell und wir wären gerne noch viel länger geblieben.
    Wir haben viele neue Erfahrungen gesammelt und einen Eindruck in das Leben in Tschechien gewonnen. Für die meisten von uns war es das erste Mal, dass sie dieses Land besuchten und wir waren überwältigt. So vieles ist gleich, so vieles ist anders. Wir haben neue Freunde dazugewonnen und hoffen, dass auch weiterhin der Kontakt der Schulen bestehen bleibt, um so auch folgenden Jahrgängen diesen Austausch zu ermöglichen. Denn diese Fahrt war ein einzigartiges Erlebnis, das uns noch sicher lange in Erinnerung bleibt.

     

    Leonie Roth (E2)

    Pilsen – wir kommen zurück

    Eine Woche den Osten kennen lernen

    Freitags morgens hört man am Pilsener Bahnhof einen einstimmigen Protest: „Fünf Tage waren zu kurz. Wir wollen noch bleiben!“

    Schon seit dem Besuch unserer tschechischen Gastschüler im letzten September warteten wir sehnsüchtig auf die Abfahrt nach Pilsen. Die Zeit konnte nicht schnell genug vergehen, doch dann war es endlich soweit. Am Sonntagnachmittag, dem 12. April, fuhren wir los, von Bensheim über Mannheim und dann weiter mit dem DB Bus direkt nach Pilsen. Traditionsgemäß fährt die E-Phase nach Ostern in den Osten, d.h. nach Dresden, Bautzen oder Naumburg. Eine Gruppe der Schülerinnen fuhr diesmal nicht gen Sachsen, sondern nach Tschechien, in das Pilsener Kirchliche Gymnasium.

    Nach einer circa 6-stündigen Fahrt waren wir endlich da und schon kam es zum Wiedersehen mit den tschechischen AustauschschülerInnen und deren Familien. Der erste Abend wurde zum Kennenlernen genutzt, auch wenn die Kommunikation teilweise mit Händen und Füßen geschah. Wenn man nicht mit Deutsch weiter kam, konnte man sich mit englischen Vokabeln aushelfen. Am nächsten Tag startete dann das abwechslungsreiche Programm mit einem Rundgang durch das Církevní Gymnásium, an dem die tschechischen SchülerInnen unterrichtet werden, und durch die Stadt Plzeň selbst. Eine detaillierte Besichtigung der großen Synagoge stand auch auf dem Programm. Abends schweißte das gemeinsame Bowling unsere Gruppe noch enger zusammen.

    Der nächste Tag begann bereits früh mit einer Zugfahrt in den wunderschönen Kurort Marienbad, das eher an eine Märchenstadt erinnert. Dort konnten wir die heilenden Quellen und die süße Spezialität Oblaten probieren, nachdem wir einen Park besichtigt hatten, in dem alle wichtigen Schlösser und Burgen Tschechiens in Miniaturformat zu sehen waren. Den Mittwoch verbrachten wir im Pilsener Gymnasium, nachdem der Pilsener Untergrund erforscht wurde. Der Abend stand dann zur freien Verfügung und wurde von den AustauschpartnerInnen kreativ gestaltet. Donnerstag stand dann die Fahrt nach Prag auf dem Programm. Es hieß früh aufstehen, um möglichst viel Zeit in der Hauptstadt zu verbringen. In Prag angekommen, wurden natürlich die größten Sehenswürdigkeiten besucht, wie die Karlsbrücke, die astronomische Uhr und auch das Parlament. Für einen intensiveren Besuch der Prager Burg Hradschin wurde die Zeit dann doch zu knapp, denn abends mussten schon die Koffer gepackt werden. Diese Sehenswürdigkeit ist nur ein weiterer Punkt, weshalb wir noch einmal zurück müssen. Die Planung für den 2. Besuch in Tschechien im Sommer hat schon begonnen.

    Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen. Doch eins steht fest: Dieser Abschied ist nicht für immer! Einige haben sogar beschlossen, Tschechisch zu lernen, um beim nächsten Besuch noch mehr vom Land und seinen Leuten kennen zu lernen. Hier ist es wohl angebracht, einen großen Dank auszusprechen an Frau Enenkel, die den Austusch mit dem tschechischen Gymnasium ins Leben gerufen hat, und Herrn Kissi, unsere Begleitperson. Vielen Dank für diese wundervolle Zeit!

    Susi Schellenschläger, Helen Marquart E2

    April 2015

    Na Shledanou – Auf Wiedersehen in Tschechien

  • 14 Schüler und Schülerinnen des Bischöflichen Gymnasiums Pilsen besuchten die Liebfrauenschule.

    Ahoj ! - Endlich waren sie da. Mit einer Stunde Verspätung stiegen 14 Schüler und Schülerinnen aus der tschechischen Stadt Pilsen, aus der das bekannte Pilsner - Bier stammt, endlich aus dem Zug. Eine Woche lang konnte die Liebfrauenschule einen Austausch mit dem Bischöflichen Gymnasium Pilsen pflegen. Diesen Schüleraustausch mit Tschechien, der nun im zweiten Jahr stattfindet, rief die gebürtige Tschechin Alena Enenkel, Lehrerin für Englisch und Kunst an der LFS, nach gründlicher Vorarbeit ins Leben. Im letzten Jahr waren Schüler des Ursulinengymnasiums Kutná Hora (früher Kuttenberg) zu Gast.

    Ein abwechslungsreiches Programm

    Nach der durchaus heiß erwarteten Begrüßung und der ersten Begegnung mit ihren tschechischen Partnern konnten die Liebfrauenschülerinnen ihre Austauschschüler mit zu sich nach Hause nehmen und mit ihnen einen schönen gemeinsamen Abend verbringen. Am folgenden Tag wurden die Gäste durch Bensheim und die LFS geführt, aber dann ging es schon in den Unterricht, denn die tschechischen Schüler sollten nicht nur ihre sehr guten Deutschkenntnisse vertiefen, sondern auch den Schulalltag in Deutschland kennenlernen. Am Bischöflichen Gymnasium in Pilsen ist Deutsch übrigens die zweite Fremdsprache. Später erwarteten sie Kaffee und Kuchen in den Essenräumen, wo man sich über die ersten Erlebnisse austauschen konnte.

    Bei der darauf folgenden kurzen Wanderung zum Kirchberghäuschen wurden die Spaziergänger mit bestem Wetter und mit einem schönen Ausblick über das Tal und weit über Bensheim hinaus belohnt. Während der Wanderung erzählte man sich Geschichten oder Witze aus dem Schulleben und lachte viel. Am Mittwoch und Donnerstag besuchten die Gäste die Städte Mainz, wo man den Dom bestaunte und dem Guttenberg-Museum einen Besuch abstattete, und Heidelberg. Dort konnte man das Heidelberger Schloss und einige Sehenswürdigkeiten betrachten. An beiden Tagen gab es einmal mehr und einmal weniger Freizeit beziehungsweise Shopping- Zeit, die jeder Teilnehmer genoss, denn den Hausaufgaben zu entfliehen und die neue Umgebung zu erkunden, war eine wirklich willkommene Abwechslung.

    Schneller als erwartet rückte auch schon der letzte Abend in Sichtweite, der auch von Melancholie durchdrungen war. Es wurde gekocht und gespielt, erzählt und getratscht. Und die Zeit hätte still stehen dürfen. Aber schließlich folgte unausweichlich der Morgen des Abschieds, an dem jeder etwas traurig darüber war, dass die Zeit so schnell vergehen konnte. Als der Zug Bensheim erreichte - wieder eine Stunde später als geplant-  standen alle ziemlich bewegt an Gleis 2. Im einen oder anderen Auge mag sich auch eine Träne verirrt haben, so gut haben sich tschechische und deutsche Schüler  verstanden. Sie sicherten einander ein Wiedersehen in Pilsen im April zu, auf das sich jeder Teilnehmer des Austausches heute schon freut. Daher übte man fleißig: Na Shledanou – Auf Wiedersehen in einem halben Jahr!

    Ina Rauen, Alena Enenkel, Beate Falter

    September 2013: Tschechische Austauschschüler zu Gast an der Liebfrauenschule

    • Heidelberg, Schloss
    • Auf dem Maintower

    Bensheim ist eine Reise wert… 

    Seit Jahren werden an der Liebfrauenschule die Schüleraustausche mit Amersham und Beaune gepflegt. Aber in diesem Jahr fand zum ersten Mal auch ein Schüleraustausch mit Tschechien statt. Nach den Osterferien waren einige Schülerinnen der Liebfrauenschule in Kutná Hora bei den Schülerinnen und Schülern des Ursulinengymnasiums zu Gast gewesen. Mitte September erfolgte nun der ersehnte Gegenbesuch der tschechischen Schüler.

    17 Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrerinnen reisten in der vergangenen Woche am Sonntagnachmittag an. Sie wurden in Bensheim in Gastfamilien untergebracht. Da aber mehr Tschechen nach Deutschland gekommen sind als zunächst am Austausch teilgenommen hatten, mussten kurzfristig noch deutsche Gastfamilien einspringen, was reibungslos funktionierte.

    Ein interessantes Programm

    Am Montag stand für die Tschechen nach einer kurzen Begrüßung in der Schule erst einmal ein Stadtrundgang durch Bensheim mit einer Begrüßung im Rathaus durch die Stadtverordneten auf dem Programm. Darauf folgten ein gemeinsames Mittagessen in der Schule und die Teilnahme am Nachmittagsunterricht.

    Am Dienstag freuten sich alle auf den Ausflug nach Heidelberg. Dort wurde das Heidelberger Schloss besichtigt, wobei die tschechischen Schüler vor allem das riesige Weinfass im Keller sehr beeindruckend fanden. Auch die Bootsfahrt auf dem Neckar und die Besichtigung von Neckarsteinach waren für alle interessant. Auf Grund des schlechten Wetters wurde die dort frei zur Verfügung stehende Zeit vielfach zu einem Besuch in einem deutschen Café genutzt. Bei der Rücktour mit dem Boot kam dann aber zum Glück die Sonne heraus, so dass die tschechischen und deutschen Schüler den Neckar auch auf dem Oberdeck bei Sonnenschein genießen konnten.

    Der Mittwoch war für einen gemeinsamen Ausflug nach Frankfurt reserviert. Nach einer langen Sightseeingtour mit der Besichtigung des Römers, des Frankfurter Doms, der Nikolaikirche, der Paulskirche, des Eisernen Stegs und weiteren Sehenswürdigkeiten gab es in Frankfurt auch noch ein bisschen Zeit zum Shoppen. Zum Abschluss ging es dann noch auf den Maintower, um von dort oben bei mittlerweile etwas besserem Wetter die Aussicht über Frankfurt zu genießen. Oft haben sich die Teilnehmer des Austausches auch abends noch getroffen, so dass viele gesellige und lustige Abende gemeinsam erlebt werden konnten. 

    Nach einem gemeinsamen Schulbesuch am Donnerstagvormittag wurde dann im Bensheimer Kino Loriot angeschaut, um den Tschechen deutschen Humor etwas näher zu bringen. Im Anschluss an die Vorstellung durfte noch einen Blick hinter die Kulissen des Kinos geworfen werden. Beeindruckt waren alle Austauschschüler aber vor allem von dem großen Aquarium im Eingangsbereich des Kinos. Danach kehrten alle zu einem gemeinsamen Abschiedsabend wieder in die Schule zurück, wo man bei einem von den deutschen Gastfamilien vorbereiteten Essen die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren ließ. Viel zu früh mussten die Tschechen leider schon wieder nach Kutná Hora zurück fahren. Am Bahnhof wurden aber schon eifrig Pläne für erneute Besuche in Bensheim und Kutná Hora geschmiedet.

    Laura Sophie Rönnau, Q1

    April 2013: Erster Austausch mit Kutná Hora

    • Ankunft am Bahnhof
    • Blick auf die Stadt
    • Besuch der Silbermine

    Der Tschechien - Austausch

    Dieses Jahr fand zum ersten Mal parallel zur traditionellen Ostfahrt ein Tschechien-Austausch statt. An dem Austausch mit dem Ursulinengymnasium in Kutná Hora beteiligten sich 17 Schülerinnen der E-Phase der Liebfrauenschule. Als Begleitpersonen fuhren Frau Völkel und Frau Enenkel, die als einzige der Teilnehmerinnen Tschechisch sprechen konnte, mit.

    Am Montag, dem 08.04, ging es früh morgens mit Bus und Bahn nach Tschechien los, wo wir dann auch am späten Nachmittag am Hauptbahnhof in Kutná Hora von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Da leider nur 11 tschechische Schüler bei dem Austausch mitmachten, wurden die deutschen Schülerinnen zum Teil zu zweit bei Austauschschülern oder Lehrern des Ursulinengymnasiums untergebracht. Im Verlauf der Woche sollten nun alle Schülerinnen Tschechien und die meist unbekannte tschechische Kultur besser kennen lernen.

    Das Programm

    So stand zum Beispiel eine Führung durch das Ursulinengymnasium, das 1712 als Ursulinenkloster gebaut wurde, auf dem Programm. Dort durften wir auch beide Kellergeschosse besichtigen, die sonst fast keiner zu Gesicht bekommt. In Kutná Hora sahen wir außerdem die Silberminen und den Welscher Hof, in dem das gewonnene Silber zu Münzen weiterverarbeitet und geprägt wurde.  Am Mittwoch besichtigten wir Prag mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten wie der Karlsbrücke, der Karlsuniversität, dem jüdischen Viertel, dem Altstädter Ring und vielem mehr. Es blieb uns aber auch noch freie Zeit zum Shoppen. Außerdem standen auch die Teilnahme am Deutschunterricht in diversen Jahrgangsstufen und gemeinsame Aktivitäten wie Bowling auf dem Programm.

    Am letzten Abend haben wir die vergangenen Tage gemeinsam noch einmal Revue passieren lassen. Die Tschechen hatten für das leibliche Wohl gesorgt und sowohl die tschechischen als auch die deutschen Schüler trugen mit Bilderpräsentationen, typischen Liedern und Quiz zum Gelingen des Abends bei. Am Freitag hieß es dann leider schon, „Auf Wiedersehen" zu den sehr gastfreundlichen Familien und Austauschpartnern zu sagen, und nach sehr schönen und erlebnisreichen fünf Tagen zurück nach Deutschland zu fahren. Jetzt freuen sich alle schon auf den Gegenbesuch der Tschechen im kommenden September.

    Laura Sophie Rönnau, E2