Schulkonzerte

  • Sommerkonzert der Liebfrauenschule: Zehn Ensembles auf der Bühne

    • Bläserklasse 5 (Herr Meyer-Limp)
    • Singklasse 5 (Frau Kottmann-Michels)
    • Bläserensemble (Herr Meyer-Limp)
    • Bläserensemble
    • Bläserensemble

    Von friedvoll-leise bis fröhlich-beschwingt

    Beim Sommerkonzert der Liebfrauenschule zeigten musikalische Talente aller Jahrgangsstufen ihr Können. Beim umfangreichen Programm des Sommerkonzerts der Liebfrauenschule stand eine Vielzahl von Akteuren - insgesamt waren es zehn Gruppen - auf der Bühne. Entsprechend viele Zuschauer, größtenteils Familien und Freunde, füllten die Ränge des Parktheaters.

    Ohne große Vorrede ging es auch gleich musikalisch los. In der gemischten Bläserklasse der Jahrgangsstufe fünf, geleitet von Michael Meyer-Limp, fanden sich einige der jüngsten Künstlerinnen des Abends, die das Volkslied "Bald gras' ich am Neckar" und danach Beethovens berühmte "Ode an die Freude" vortrugen. Die Mädchen zeigten sich beherzt und ehrgeizig.

    • Gesangsklasse (Frau Ki)
    • Gesangsklasse (Frau Ki)
    • Oberstufengesangsensemble (Herr Bönig)
    • Singklasse 6 (Frau Kloos)

    Mit sicherer Intonation

    Als nächstes war die Singklasse der fünften Stufe von Frau Kottmann-Michels dran. Die 28 Sängerinnen sangen lieblich, aber auch kräftig und mit sicherer Intonation vier Stücke zu Klavierbegleitung, deren Stimmungen von friedvoll-melancholisch über fröhlich-beschwingt bis ins Komische variierten. Zum vierstimmigen Kanon gehörten Klatschen und Schlaghölzer, die das Nonsens-Lied noch spaßiger machten und beim Publikum Begeisterung hervorriefen.

    Ein weiteres gemischtes Bläserensemble, wiederum unter Leitung von Meyer-Limp, spielte ein Arrangement der "Pavane für eine tote Prinzessin" von Maurice Ravel und den Mambo "Sway" von Pablo Ruiz. Das Ensemble setzt sich aus Musikerinnen verschiedener Klassenstufen zusammen, die zusammen eine große Bandbreite von Blasinstrumenten - von Querflöte und Klarinette über Posaune, Horn und Trompete bis zur Tuba - abdecken.

    Auf das Instrumentalspiel folgt wieder Gesang, dieses Mal durch die Klasse von Frau Ki, der vor allem Sängerinnen der unteren Jahrgangsstufen angehören. Die Stücke enthielten mitunter solistische Abschnitte, die die jeweiligen Solosängerinnen mutig und mit Bravour meisterten. Ein Trio etwas älterer Sängerinnen sang anschließend, begleitet vom Klavier, zwei Titel aus Mozarts "Zauberflöte".

    Das Oberstufengesangsensemble von Gerhard Bönig, das aus nur fünf Mitgliedern besteht, hatte drei abwechslungsreiche Stücke vorbereitet. Nach dem andächtigen, gefühlvollen "A Clare Benediction" von John Rutter kam das swingende, lustvolle "Lullaby of Broadway" von Al Dubin und Harry Warren und zum Schluss das noch zackigere, rhythmische "Ruf doch mal an" mit witzigem Text, der sich humorvoll an einen verschollenen Liebling richtet. Auch der zweite Teil des Programms hatte viel zu bieten: Zuerst betrat Meyer-Limp mit der Bläserklasse der sechsten Jahrgangsstufe erneut die Bühne. Diese spielte den "Marsch der Zinnsoldaten", dann das "Andante Grazioso" von Mozart, bevor es mit "Rocky Top" von Felice und Boudleaux Bryant einen überraschenden Stilwechsel hin zum Country und Bluegrass gab.

    • Singklasse 6 (Frau Kloos)
    • Orchesterensemble (Herr Reichhardt)
    • Orchesterensemble
    • Pop 16 (Frau Kloos)
    • Pop 16
    • Herr Bönig, Frau Kottmann-Michels, Frau Kloos, Herr reichardt, Herr Meyer-Limp, Frau Ki

    Tanzend beim Kriminaltango

    Auch die Singklasse der sechsten Stufe unter Leitung von Lydia Kloos hatte bei der Auswahl der Stücke Wert auf Vielfalt und Lebhaftigkeit gelegt. Der lustige "Canoe Song" beinhaltet häufige Verswiederholungen in imitatorischer Zweiteilung. Der "Kriminaltango", bei dem sich ein Tanzpaar aus den Reihen der Sängerinnen löste, erzählt eine Detektivgeschichte. Beim südamerikanischen Folksong "Un poquito cantas" kamen Congas, Bongos, Schellenkranz und Rasseln zum Einsatz.

    Das Orchesterensemble von Jürgen Reichardt mit sechs Geigen, zwei Celli und einer Klarinette besteht aus Schülerinnen der mittleren Jahrgänge. Sie spielten zunächst mehrere barocke Stücke, einen Marsch sowie eine Polonaise von Johann Sebastian Bach, dann den weithin bekannten Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel. Erfrischend anders wirkte daraufhin das Titelstück zum Film "Fluch der Karibik" in einem gelungenen Arrangement, bei dem Geigen, Celli und Klarinette jeweils eine der drei Stimmen übernahmen.

    In der Folge trat der (Schüler)-Eltern-Lehrer-Chor auf. Das Wort "Schüler" stand auf dem Programmzettel in Klammern, denn diese fehlen im Chor zurzeit. Doch mit etwa zwanzig Eltern und Lehrern war die Truppe trotzdem gut aufgestellt. Zum Abschluss trat der im letzten Jahr gegründete Chor "Pop 16" unter Leiterin Lydia Kloos auf, der vier wandlungsreiche Stücke vortrug.

    Flottes Finale mit Abba

    Das flotte Finale bestand in Abbas "Mamma Mia", bei dem die Sängerinnen mit einer gestenreichen Choreografie und bunten Hüten auf dem Kopf noch einmal Vollgas gaben. Der Applaus kannte, wie schon bei den vorherigen Auftritten, keine Grenzen. Das Schlusswort hatte Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl, die sich bei den teilnehmenden Schülerinnen aller Altersstufen sowie den verantwortlichen Kollegen der Fachschaft Musik für den "bunten Reigen" musikalischer Darbietungen und beim Publikum für zahlreiches Kommen und gute Stimmung bedankte.

    Daniel Schmitt, BA, 23.06.2017

    Facettenreiches Sommerkonzert im Parktheater / Mehr als einhundert Mitwirkende

    • Bläserklasse 5
    • Singklasse 5
    • Singklasse 6
    • Bläser Klasse 6
    • Bläserensemble

    Große musikalische Leidenschaft

    Neue Stücke und junge Talente: Das große Sommerkonzert der Liebfrauenschule konnte sich auch in diesem Jahr wieder hören lassen. Im nahezu voll besetzten Parktheater genoss das Publikum am Montag ein facettenreiches Repertoire und eine große musikalische Leidenschaft quer durch alle Jahrgangsstufen.

    Den Anfang machten erneut die Bläser der fünften Klasse unter der Leitung von Michael Meyer-Limp. Die Schülerinnen hatten mit ihrem Instrument erst vor maximal einem Jahr begonnen und zeigten schon beachtliche Fortschritte. Mit der Ouvertüre "Winter ade", einem alten Volkslied, wurde der frühe Abend stimmungsvoll eingeleitet. Gefolgt von "Bruder Jakob" als Kanon und Beethovens "Ode an die Freude", bei der man zwangsläufig - die Instrumentalfassung ist die Europahymne - an die abgerückten Nachbarn in Großbritannien denken musste.

    Doch britisch wurde es erst nach dem Auftritt der Singklasse 5, die erst zum zweiten Mal dabei war und mit sechs Jahreszeiten aus Hermann Melles' Kantate "Der Hasenkalender" bereits etwas konzeptuell Neues ins Sommerkonzert einbrachte: Die 25 Stimmen begleiteten den Zyklus zwar nur von Juni bis Dezember (der Konzertdauer geschuldet), begeisterten allerdings mit gesanglicher Leidenschaft und Esprit in dieser in Musik übersetzten Biologiestunde.

    Jedes "Monatsbild" hatte einen eigenen Klangcharakter, die Melodien sind einfallsreich und ansprechend. Freie Rhythmen, schwierige Akkorde und große Intervallsprünge meisterten die Kinder mit Bravour. Unterstützt wurde der Chor von einer versierten Instrumentalgruppe mit Agnes und Klara Dietrich (Flöte, Violine) sowie Mira Voll am Piano. Einstudiert wurde der Beitrag von Jungsook Ki, die Leitung hatte Lydia Kloos.

    • Popchor
    • Eltern-Lehrer-Chor
    • Orchester
    • Frau Nellessen-Kohl dankt den beteiligten Musikern

    Englisch, wie gesagt, nun jetzt: Michael Hurd ist ein 2006 verstorbener Komponist aus Gloucester, der mit seinem "Rooster Rag" eine effektvolle lyrische Pop-Kantate für ein jugendliches Ensemble geschrieben hat. Die 30-stimmige Singklasse 6 der LFS (ebenfalls unter Lydia Kloos) hat den Gockel und seine Kollegen mit Leben erfüllt. Erzähler dieser vertonten Fabel waren Bianca Eller und Rosa Bührer.

    Am Klavier begleitete Birgit Kottmann-Michels dieses unterhaltsame Bühnenstück mit allerlei Federvieh in emotionalem Aufruhr. Solistinnen waren Antonia Gosch, Merit Jonke und Giulia Marth. Nach der Pause ging es weg von jeglicher Bodenhaltung direkt ins Weltall. Der Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems, aber auch ein "Bringer der Fröhlichkeit", wie Komponist Gustav Holst in seiner Planeten-Suite betont. Ein berühmtes Kapitel Programmmusik, das mit monumentalen Klangeffekten und bunten Klangfarben aufwartet. Die Bläserklasse 6 hat das Stück in der gekürzten Variante von Michael Story dargeboten. Gefolgt von einem Dreierpack Volkslieder und dem Stück "Free Day", das mit eingängigen, romantischen und zum Finale hin strahlenden Klängen das Parktheater erfüllte.

    Das Bläserensemble servierte zwei Titel des zeitgenössischen niederländischen Komponisten Jakob de Haan, der Popchor wählte unter anderem Billy Joels "And So It Goes". Eltern und Lehrer sangen gemeinsam Carl Orffs "Odi et amo".

    Das überaus bewegliche und klanglich dynamische Projektorchester unter der Leitung von Jürgen Reichardt präsentierte zum Finale die Cavatine aus "Figaros Hochzeit" von Mozart sowie den ersten Satz aus Domenico Gallos lebensfroher Sinfonia in G. Das Ensemble widmet sich jedes Jahr einem großen Werk der Orchesterliteratur.

    Musikalische Kontraste, talentierte Akteure rund vor allem eine Menge Freude am Musizieren machten das Sommerkonzert der Bensheimer Liebfrauenschule am Montag zu einem sehr kurzweiligen Hörgenuss.

    Was die mehr als einhundert Mitwirkenden an Können und Leistung zeigten und wie sensibel sie sich einfühlten in Melodien, Harmonien und Rhythmen, war bis ins Finale hörenswert. Langer Applaus im Parktheater.

    tr, BA, 07.07.2016

     

    Sommerkonzert der Liebfrauenschule

    • Bläser-AG (Herr Meyer-Limp)
    • Bläser Klasse 6 (Herr Meyer-Limp)
    • Orchester (Herr Reichardt)
    • Kurs Musik Q2 (Herr Bönig)
    • alle aktiven Musikerinnen

    Talentierte Musiker mit viel Spaß dabei

    Es wurden neue Stücke arrangiert und junge Talente entdeckt. Und eifrig geprobt. Mit Erfolg: Das große Sommerkonzert der Liebfrauenschule konnte sich auch in diesem Jahr hören lassen. Im vollen Parktheater genoss das Publikum eine immense stilistische Bandbreite und geballte musikalische Leidenschaft.

    Über einhundert Mitwirkende

    Was die weit mehr als einhundert Mitwirkenden an Können und Leistung zeigten und wie sensibel sie sich einfühlten in Melodien, Harmonien und Rhythmen, war bis ins Finale hörenswert und verdiente Anerkennung. Am Ende gab es dafür langen Applaus von Eltern, Freunden und Lehrern.

    Begonnen wurde das Konzert in guter alter Tradition mit der Bläserklasse der fünften Jahrgangsstufe. Allesamt musikalische Frischlinge, die erst in diesem Jahr an ihrem Instrument begonnen haben und entsprechend stolz waren, ihre erworbenen Fähigkeiten auf großer Bühne zu präsentieren. Michael Meyer-Limp schickte auch eine junge Bläser-AG ins Rampenlicht, die mit zwei poppigen Stücken durch jugendliche Gelassenheit und musikalisches Gefühl auffiel.

    Eine Premiere feierte die Singklasse 5 von Lydia Kloos. Bei ihrem ersten Auftritt widmeten sich die jungen Damen dem "Dschungelbuch". Mit leidenschaftlichem Gesang und einer netten Choreografie machten sie die Szenen der berühmten Vorlage lebendig - und ernteten dafür reichlich Beifall.

    Mit einer ausgefallenen Becher-Perkussion beeindruckte die elfstimmige Gesangsklasse von Jungsook Ki, die überaus schwierige Stücke aus der TV-Serie "Pitch Perfect" zum Besten gab. Auch als Quartett. Kleine Patzer gehören bei einem solchen Konzert immer mit dazu: Sie sind kein ästhetischer Kratzer, sondern vielmehr das Zeugnis einer dynamischen musikalischen Entwicklung, die in den meisten Fällen ja noch in ihren Kinderschuhen steckt.

    • Singklasse 5 (Frau Kloos)
    • Gesangsklasse (Frau Ki)
    • Oberstufenchor (Herr Bönig)
    • Bläserklasse 6 (Herr Meyer-Limp)
    • Pop-Chor (Frau Kloos)

    Freude am Musizieren

    Mit dem Volkslied "Der Mond ist aufgegangen" und den schottischen Traditionals des Musikkurses der Oberstufe im Jahr vor dem Abitur ging es in die Pause.

    Das Projektorchester unter der Leitung von Jürgen Reichardt präsentierte drei Sätze aus den Suiten von Händels "Wassermusik". Souverän zeichneten die Musikerinnen die dynamischen Klangfarben und Kontraste zwischen Hörnern und Streichern, begleitet von Mira Voll am Klavier.

    Das Ensemble widmet sich jedes Jahr einem großen Werk der Orchesterliteratur. Gerhard Bönig flankierte das Konzert mit einigen Pianoeinsätzen. Der von ihm geleitete Oberstufenchor begeisterte unter anderem mit den kantigen Harmonien eines Kurt Weill ("Alabama Song") und dem kecken "Money, Money" aus dem Musical "Cabaret".

    Stilistische Facetten, talentierte Akteure rund vor allem eine Menge Freude am Musizieren machten das Sommerkonzert der Bensheimer Liebfrauenschule zu einem leichten und enorm kurzweiligen Hörgenuss.

    tr, BA, 27.06.2015

    Folgende Musikgruppen gestalteten das Konzert:

    • Bläserklasse 5 (Leitung Herr Meyer-Limp)
    • Bläser-AG (Leitung Herr Meyer-Limp)
    • Singklasse 5 (Leitung Frau Kloos)
    • Gesangsklasse (Leitung Frau Ki)
    • Musikkurs Q2 (Leitung Herr Meyer-Limp)
    • Bläserklasse 6 (Leitung Herr Meyer-Limp)
    • Orchester (Leitung Herr Reichhardt)
    • Popchor (Frau Kloos)
    • Oberstufenchor (Leitung Herr Bönig)
    • Oberstufen- und Popchor (Leitung Herr Bönig)

    Sommerkonzert der Liebfrauenschule war ein großer Erfolg

    • Unterstufenchor
    • Popchor
    • Bläserklasse der Stufe 6
    • Bläserensemble
    • Die LeiterInnen der Musikgruppen, im Hintergrund der Oberstufenchor

    Endlich Sommer

    Die Freude war sowohl bei den Sängerinnen und Instrumentalistinnen als auch bei Eltern und begeisterten Zuhörern groß, als klar wurde: Das Sommerkonzert kann trotz des Hessentags stattfinden! Es wurde fleißig geprobt, neue Lieder wurden gesucht und arrangiert. Mit großem Erfolg!

    Obwohl das Wetter in diesem Jahr bisher nicht wirklich sommerlich war, verstanden es die Musikantinnen der Liebfrauenschule Bensheim im Parktheater den Sommer herbei zu singen und zu spielen.

    Begonnen wurde, wie mittlerweile Tradition, mit der neuen Bläserklasse der fünften Klasse. Sie hatten mit dem Spielen ihres jeweiligen Blasinstruments erst in diesem Jahr begonnen und waren besonders stolz, ihre erworbenen Fähigkeiten dem großen Publikum zu präsentieren. Später zeigte auch die Bläserklasse der sechsten Klassen ihr Können und auch ein kleines Bläserensemble von solchen Schülerinnen, die auch nach der Unterstufe noch Spaß an ihrem Blasinstrument hatten, war mit von der Partie. Alle drei Klassen wurden von Michael Meyer-Limp angelernt und dirigiert.

    Es wurde aber natürlich nicht nur in die Trompeten, Hörner und Flöten geblasen. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Birgit Kottmann-Michels erzählte musikalisch eine Geschichte von dem Jungen Florian. Für die Begleitung des Popchores, der wie jedes Jahr von Lydia Kloos geleitet wurde, waren sogar zwei Abiturientinnen mit dabei. Großartige Stimmen und Solistinnen präsentierte die Gesangsklasse von Frau Ki, die in Kooperation mit der Schule steht und Chorsängerinnen vergünstigten Gesangsunterricht anbietet, wenn man auch in einem Chorensemble der LFS singt. Auch hier waren Abiturientinnen trotz ihrer beendeten Schulzeit noch einmal gekommen, genauso wie für den Oberstufenchor, dessen Dirigent nach wie vor Gerhard Bönig ist.

    Es war ein bunter und schöner Abend, der allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat. Kleinste „Patzer“, die auch Profis passieren, wenn sie zum ersten Mal in einem so großen Theater wie dem Parktheater auftreten, wurden von den Pianisten und Bläsern unauffällig überspielt, von den Sängerinnen überstrahlt und vom Publikum großzügig überhört. Für alle war bei dieser Mischung etwas dabei und man darf sich auf nächstes Jahr freuen – gerne auch mit Nachwuchs in der einen oder anderen Gruppe! – Das wünschen sich die scheidenden Abiturientinnen.

    Das Programm des Sommerkonzertes:

    Bläserklasse der Stufe 5 (Leitung Hr. Meyer-Limp)

    • Wohin geht die Reise?
    • Bald gras ich am Neckar
    • Walking

    Unterstufenchor (Leitung Fr. Kottmann-Michels)

    • Florian auf der Wolke C. Bruhn / J. Krüss; Sprecherin: Rebecca Dasenbrock (Klasse 6d)

    Gesangsklasse Frau Ki

    (Antonia Gosch, Giulia Marth (7a), Merit Jonke (9a), Michelle Botha (E2), Jennifer Spahl, Lorena Müller (Q2), Katharina Hehn (Q4))

    • Defying Gravity (aus dem Musical “Wicked”)

    Popchor (Klassen 7-9) (Leitung Fr. Kloos). (Einstudierung: F. Martens/L. Kloos); Klavier: Miriam Schulze (Q4)

    • My Music
    • Cup Song
    • Rhythm of Life
    • Medley aus dem Musical "Hair

    Bläserklasse der Stufe der Stufe 6 (Leitung Hr. Meyer-Limp)

    • Zwei ungarische Miniaturen
    • Linden Lea
    • Little Voyage B. Connery

    Bläserensemble (Leitung Hr. Meyer-Limp)

    • Rocky Top
    • Final Countdown

    Oberstufenchor (Leitung Hr. Bönig)

    • Cabaret (aus dem Musical "Cabaret)
    • Rum and Coca Cola
    • Chiquitita
    • You're The lnspiration

     

    Beachtliche musikalische Talente

    Schülerinnen aller Altersklassen zeigten ihr Können beim Konzert im Forum

    In einem kleineren Rahmen im Forum der Liebfrauenschule kamen am Donnerstag die musikalischen Solisten zum Zug: von der Sechstklässlerin bis hin zu den Abiturientinnen, die zwischen ihren bereits abgeschlossenen schriftlichen und den noch bevorstehenden mündlichen Prüfungen ein Intermezzo einschoben.

    Die drei Schülerinnen, die sich in wenigen Wochen von ihrer Schule verabschieden, wussten mit ihrem Auftritt wahrlich aufzutrumpfen, als sie zusammen mit den Jüngeren einen bunten Reigen an schönen Klangbildern offerierten. Das Publikum, das der stellvertretende Schulleiter Peter L. Born begrüßte, war begeistert von den Darbietungen der zum Teil vielversprechenden jungen Talente.

    Anspruchsvolle Kompositionen

    Allein die Auswahl ihrer Werke zeigte, an welch anspruchsvolle Kompositionen sich die Instrumentalisten herangetastet haben. Caroline Spengler setzte auf der Violine mit Ludwig van Beethovens "Allegro con brio" einen glanzvollen Schlusspunkt. Das äußerst kompakte Tongebilde im zum Teil abrupten Wechseln von rasanter Dynamik, zarten, melodischen Anklängen bis hin zu triumphalen Passagen wusste sie wunderschön zu kolorieren und mit einer besonderen Aura zu versehen. Den begleitenden Part am Klavier übernahm Margarete Schurmann-Spengler.

    Mit Tanja Geschwind steht ein weiteres musikalisches Talent vor dem Schulabschluss. Mit dem Stück "Fantasia d-Moll" von Wolfgang Amadeus Mozart zeichnete sie am Klavier kontrastreiche Klangbilder, die von einem weichen Fluss der Melodien und einer tänzerischen Leichtigkeit hin zu einer fesselnden Dramatik führten.

    Spannende Dramatik

    Ein ebenso packendes Spannungsbild zeichnete Lydia Blöcher am Klavier. Sie interpretierte Sergej Rachmaninows "Prelude cis-Moll" und wusste die für die Romantik typische Wucht dynamisch zu inszenieren. Vom düsteren, kraftvollen Auftakt über die spannende Dramatik und über die druckvollen Passagen bis hin zu den leisen Tönen spürte sie den Stimmungsbildern der Komposition nach.

    Bettina Schalthöfer, die im nächsten Jahr zum Abitur antritt, spielte auf dem Klavier das "Allegro di molto" von Nikolai Kapustin. Der Komponist aus der Ukraine schlägt in seinen Kompositionen den Bogen von der Klassik zum Jazz. Das ausgewählte Stück ist temporeich und spielfreudig, rhythmisch höchst komplex und eine wahre Herausforderung, der sich Bettina Schalthöfer mit Enthusiasmus stellte.

    Mira Voll hatte sich mit Antonin Dvoraks "Rondo g-Moll op. 94" ebenfalls an ein anspruchsvolles Werk herangewagt. Sie präsentierte einen gestalterischen Parforceritt auf dem Violoncello, der begeisterte. Zudem überraschte sie mit einer extremen Spannweite von einer rhythmisch spielerischen Leichtigkeit bis hin zu eruptiven Akzentuierungen. Zusammen mit Uta Volk am Klavier gelang ihr eine lebendige Interpretation des dicht gefügten Notenstoffs.

    Die Neuntklässlerin Cecilia Schulze trug feine Tongemälde von Erik Satie vor. Der Komponist, der sich im avantgardistischen Pariser Dunstkreis um Pablo Picasso, George Braque oder Jean Cocteau bewegte, betrat als Vorreiter der Minimal Music musikalisches Neuland. Er setzte mit seiner tonalen Kargheit pointierte, spöttische und zynische Akzente in einer sich aufbäumenden kulturellen Landschaft. Cecilia Schulze brachte mit einem feinen Gespür "Gnossienne Nr. 4" zu Gehör.

    Für eine Überraschung sorgte die Achtklässlerin Emilie Robenek (Violine) mit der Gastspielerin Laura Langner am Klavier. Mit Clint Mansells "Requiem for Dream" tauchten sie tief in die Melancholie ein, die dem Titel Rechnung trug. Außerdem warteten die beiden mit einer Eigenkomposition auf. "Never" ist der Titel ihres Stücks, das in sanfte, träumerische Gefilde führte.

    "River flows in you": Lisa Wisniewski zeichnete die harmonisch fließenden Akkorde. Einen überraschenden Akzent setzte dann ein Querflöten-Trio: Justine Hastik (6 b), Jana Marie Pätzel und Lotta Bauer spielten drei Stücke aus unterschiedlichen Genres. Die jungen vielversprechenden Talente ließen ein facettenreiches, wunderbar aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel hören. Die Siebtklässlerin Antonia Gosch an der Violine in Begleitung von Franziska Pieroth am Klavier widmete sich Joseph-Hector Fioccos "Allegro", während die Sechstklässlerin Linnea Schulze die rhythmisch-flotten und bewegten Töne in Kabalewskijs "Clowns" präsentierte.

    Die Sechstklässlerin Johanna Schulder (Violine) mit Martina Weis am Klavier eröffnete mit dem "Allegro moderato" von Leo Portnoff den musikalischen Reigen zumeist klassischer Kompositionen. Dem Duo ist die Einstimmung des Publikums wahrlich gelungen.

    Monika Hälker , BA, 05.04.2014

    Schülerinnen führten mit technischer Untermalung Sommernachtstraum auf

    Einen Klassiker erfrischend interpretiert

    Das Orchester der Liebfrauenschule interpretierte Shakespeares "Sommernachtstraum" mit einer gelungenen Aufführung in der Anne-Frank-Halle. Mit einem zauberhaft-verspielten und erfrischenden "Sommernachtstraum" hellten die LFS-Künstler, allen voran das Orchester unter Leitung von Jürgen Reichardt, bei tristem, halbwinterlichem Wetter die Gemüter auf.

    Sie entführten am Mittwoch in der Anne-Frank-Halle in eine lustvolle und geheimnisvolle Märchenwelt, in der die Elfen, der tanzende Rüpel und der Kobold Puck die Liebenden auf den richtigen Weg bringen. Überzeugend zeichneten die Akteure die mystischen Sphären nach, wie sie der romantische Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy bereits als 17-Jähriger unter der Vorlage von Shakespeares "Mittsommernachtstraum" entwarf.

    Den Schülerinnen gelang eine Inszenierung im schöpferischen Dreiklang zwischen der Musik des Ensembles, den rezitierten Dialogen aus der Shakespeare-Komödie und den 36 über Beamer eingespielten Bildern, die in einer Scherenschnitt-Technik die Aura im Zauberreich wunderbar untermalten.

    Schon im "Vorspiel" spiegelte das Orchester im Ausdruck einer verspielten Leichtigkeit und Geschmeidigkeit die harmonische Aura im Elfenreich. Es schwirrten und flirrten die Töne, als würde etwas Geheimnisvolles in der Luft liegen.

    Die Violinen und die Querflöten, die Oboen und Klarinetten, die Viola und das Violoncello, Klavier und Kontrabass, Trompete und Waldhorn traten in eine harmonische Korrespondenz. In farbenfrohen, hellen Akkorden zeichneten sie die Figuren der Elfenmusik in beflügelnder Unbeschwertheit fernab von dissonantem Ballast. Das "Scherzetto" spielte das Koboldhafte in angedeuteten Walzerrhythmen heraus und ging über in das schwerelose "Lied der Elfen". Das Ensemble fing den poetisch-heiteren Schwung der mystischen Atmosphäre überzeugend ein.

    Mendelssohn-Bartholdy nahm Shakespeares "Sommernachtstraum" als thematische Vorlage. Die mystischen Figuren in dem Stück bringen all das auf die richtige Bahn, was der im gesellschaftlichen Korsett verhaftete Mensch nicht schafft: Die Liebe zu leben, wohin sie fällt. Der Autor versetzte die Zeit in die griechische Antike zurück und entwarf ein Geflecht von Liebenden: Hermia, die Lysander mag, aber Demetrius heiraten soll, und Helena, die ihre Fühler nach Demetrius ausstreckt.

    Populärer Hochzeitsmarsch

    Oberon, König der Elfen, hilft mit einem Zaubersaft den Paaren auf die Fährte, die zum Schluss auf dem Traualtar stehen. Mendelssohn-Bartholdy schrieb in jungen Jahren dazu den "Hochzeitsmarsch", der an Popularität zulegte und noch heute vielfach die Paare zum Altar begleitet. Das LFS-Orchester brachte ihn schwungvoll und in einer expressiven Dynamik zu Gehör. Gleich zweimal - zusätzlich als Wiederholung in der Zugabe - kam das Publikum in den Hörgenuss.

    Ein weiteres akustisches Bonbon fügte Sabrina Schön hinzu. Sie sang "Zettels Lied" in einer klaren, leichten Stimme. Eine Auswahl an Dialogen aus der Shakespeare-Lektüre untermauerte die Bühnenmusik. Marie Becker, Magdalena Bohrer und Laura Sophie Rönnau rezipierten die Texte.

    Das Orchester hinterließ eine bemerkenswerte Visitenkarte, auf die Rektorin Sabine Nellessen-Kohl abschließend verwies. Im 40-köpfigen Ensemble spielten Anfänger aus der fünften Klasse mit erfahrenen Instrumentalistinnen zusammen, die kurz vor der Abiturprüfung stehen. Dass das Ensemble in Kürze mit Eintritten rechnen darf, ließ der Auftritt der Bläserklasse 6 unter der Leitung vom Michael Meyer-Limp bereits erkennen.

    Es servierte als Ouvertüre William Owens "Pegasus" und "Rocky Mountain". Seine Tongemälde stimmten wunderbar auf einen musikalischen Abend ein, der in köstliche, harmonische Atmosphären entführte.

    BA, 25.01.2014

    Projektorchester:

    Violine:

    K. Dietrich, A. Gosch, J. Hartmann, F. Lay, E. Robenek, L. Schneider, J. Schulder, J. Simrock, V. Voll, V. Zeltmann, L. Schneider, J. Schulder, J. Simrock, V. Voll, V. Zeltmann

    Querflöte:

    A. Dietrich, J. Fendel, J. Hastik, L. Knapp, H. Kraus, K. Krieger, M. Meffert, S. Scholl, S. Sonnabend, J. Zeltmann

    Oboe:    

    M. Malz, P. Marienfeld

    Klarinette:

    S. Alexander, E. Brenner, J. Prestel, M. Raddatz, L. Russart, D. Schwarz

    Viola:    

    C. Riedelsheimer

    Violoncello:

    P. Afflerbach, C. Faber, C. Holderied, C. Schulze, C. Sonnabend, M. Voll

    Klavier:

    B. Schalthöfer

    Kontrabass:

    K. Spengler

    Waldhorn:

    J. Hohrein; M. Meyer-Limp

    Einstudierung:

    F. Martens, M. Meyer-Limp, J. Reichardt

    Leitung:

    J. Reichardt

    Sprecherinnen:

    M. Becker, M. Bohrer, L. Rönnau

    Gesang:

    S. Schön

    Künstlerische Gestaltung:

    Kunstkurs E1 unter Leitung von C. Binas-Kalle

     

    Bläserklasse 6

    Flöte:

    M. Biederbeck, Y. Degueldre, .A Dommes, C. Dypa, F. Hein, E. Hoser, J. Nold, N. Rink, P. Wegrzynowska

    Klarinette:

    I. Antl, H. Graf, N.. Graf, J. Mezger, L. Reiling, L. Rudolph, K. Seybold

    Trompete:

    M. Baum, F. Matlock, R. Neumeister

    Horn:    

    N. Garajehe, A. Krause

    Posaune:

    E. Spahjaj

    Euphonium:

    N. Stich

    Leitung:

    M. Meyer-Limp