1500 Euro für drei soziale Projekte

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Ehemalige Abiturientinnen übergeben Spende / Geld stammt aus den Abi-Feiern

Dass die 61 Absolventinnen des Abiturjahrganges der Liebfrauenschule ordentlich feiern können, haben sie auf ihrem Abiball bewiesen. Beim nun erfolgten Kassensturz nach den Feierlichkeiten hat sich ein ordentliches Plus herausgestellt, das es aufzuteilen galt.

Dabei erinnerten sich die ehemaligen Schülerinnen an so manches soziale Projekt, das sie während ihrer Schulzeit kennengelernt haben. Kurzerhand wurde eine Abstimmung initiiert. Projekte der Maria-Ward-Schwestern der Congregatio Jesu, des Hospiz Bergstraße und der Christoffel-Blindenmission erhielten nun eine Unterstützung von je 500 Euro für ihre Arbeit.

Bei einer gemeinsamen Scheckübergabe am Montag erläuterte eine Abordnung der ehemaligen Liebfrauenschülerinnen ihre Gründe, die zur Wahl der drei Organisationen geführt haben. Eine besondere Beziehung besteht schon seit vielen Jahren zu den Kinder- und Jugendfördermaßnahmen der Maria-Ward- Schwestern in Simbabwe. Oft haben die Bensheimer Schülerinnen während ihrer achtjährigen Schulzeit auf Basaren und beim Kuchenverkauf für die Arbeit der Schwestern in Simbabwe Geld gesammelt.

Schwester Xaveria Bachmann, die selbst 25 Jahre in Harare, der Hauptstadt Simbabwes, im Projekt der Congregatio Jesu mitgearbeitet hat, zeigte sich bei der symbolischen Scheckübergabe tief beeindruckt von dem sozialen Engagement der Schülerinnen, das sie nun auch über deren Schulzeit hinaus weiterführen. Für das Hospiz nahm die stellvertretende Pflegedienstleitung Elisabeth Lücken den Spendenscheck entgegen. Mehrfach war das von der Liebfrauenschule fußläufig entfernte Hospiz Ziel zur Durchführung von tatkräftigen Aktionen der Schülerinnen.

Gemeinsam erinnerte man sich noch gut an die Baumpflanzaktion im Hospizgarten und an Auftritte vom Schulorchester im Hospiz. Für Projekte der inklusiven Bildungsarbeit sollen die 500 Euro genutzt werden, die der Christoffel-Blindenmission (CBM) zur Verfügung gestellt werden. CBM-Mitarbeiter Martin Rönnau lobte bei der Entgegennahme des Schecks besonders eine von Schülerinnen über mehrere Monate hinweg eigenverantwortlich geplante und durchgeführte AG an der Schule, bei der die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zum Thema gemacht wurde.

Als kleines Dankeschön an die Schülerinnen folgte im Anschluss der Scheckübergabe, bei hochsommerlichen Temperaturen, eine Einladung der Vertreter aus den unterstützten Organisationen in eine Bensheimer Eisdiele.

BA, 13.07.2018

Projekte der CJ in Simbabwe