„MINT-freundliche Schule“: Liebfrauenschule wird zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet

Nach 2013 und 2016 freut sich die Liebfrauenschule erneut über die Ehrung zur „MINT-freundlichen Schule“ für weitere drei Jahre. Die MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) der LFS zeigt sich zum einen durch die bewährte Profilbildung in den Stundentafeln. So stehen beispielsweise bereits in der 5. Klasse zwei Unterrichtsstunden Naturlehre mit Inhalten aus der Chemie und Physik im Lehrplan. Zusätzlich wird das Fach Biologie in Klasse 5 und 6 zweistündig unterrichtet. Zum anderen ist hier eine Auswahl der Entwicklungen der letzten drei Schuljahre zu nennen: Den Schülerinnen wird u. a. Robotik im Wahlpflichtunterricht angeboten, eine Astronomie AG wurde eingeführt und das Schulvivarium ist weiter ausgebaut worden.

Schülerinnenlabor

Auch das Schülerinnenlabor ist ein neues Projekt an der Liebfrauenschule. Hier entsteht derzeit ein Raum, in dem Schülerinnen Experimente aus den Fachbereichen Chemie, Physik und Technik durchführen können. Es wird eine Gas-, Wasser- und Stromversorgung sowie eine PC -Ausstattung geben. Das Schülerinnenlabor ist für AGs und Projekte im Rahmen von MINT-Wettbewerben vorgesehen und im Gegensatz zu den normalen Fachräumen können hier auch Experimente über die AG-Stunde hinaus aufgebaut bleiben, was in Unterrichtsräumen im Normalfall nicht möglich ist. Nach der grundlegenden Planung der Infrastruktur und des Mobiliars wird sich die fachliche Ausstattung nach dem Bedarf der AGs und der Schülerinnenprojekte richten. Bis zur Einweihung des Schülerinnenlabors wird es nicht mehr lange dauern, was nicht nur die AG „Jugend forscht“ kaum abwarten kann.

Federführend für die Beantragung und gleichzeitig MINT-Beauftragter der Liebfrauenschule ist Dr. Nicolas Chalwatzis, der bei der Verleihung leider verhindert war. Stellvertretend haben Dr. Margit Knauer und Bernd Rothermel die Auszeichnung in Wiesbaden entgegengenommen.