Schulhausmeister Norbert Schelshorn an der LFS verabschiedet

Kurz vor seinem 25-jährigen Dienstjubiläum endet die Dienstzeit von Herrn Schelshorn an der Liebfrauenschule.

In diesen fast 25 Jahren ist Herrn Schelshorn die Liebfrauenschule ans Herz gewachsen, was alle Weggefährten daran merkten, wie sehr er sich für die Belange der Schule einsetzte und sich mit Blick aufs Ganze engagierte. Die Anliegen der Schülerinnen hatten für Herrn Schelshorn immer Priorität, egal ob es sich um einen tropfenden Wasserhahn im Klassenraum oder um Unterstützung beim Abigag handelte. Die Verwurzelung Herr Schelshorns mir der Liebfrauenschule war und ist sehr offenkundig – die Tatsache, dass seine Tochter und nun auch seine Enkelin Schülerin der LFS war bzw. ist, belegt dies ganz offensichtlich.

An diesem Donnerstag wurde deshalb gebührend gefeiert. Zur Verabschiedung hat sich die gesamte Schülerinnenschaft in der ersten großen Pause auf dem Sportplatz getroffen und eine von der SV umgedichteten Version von „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader gesungen, um damit herzlich und voller Wertschätzung „ihrem“ Hausmeister ihren Dank zu zeigen. In der 7. Schulstunde hat dann die Verabschiedung durch die Mitarbeiter/innen und das Kollegium stattgefunden. Weder die Mitarbeiter/innen, die Schulleitung noch die Elternvertretung, das Kollegium oder die Mitarbeitervertretung haben es sich nehmen lassen, Herrn Schelshorm in Form von Reden, eines Sketches oder eines Songs zu danken und ihm alles Gute für seinen Ruhestand zu wünschen.

Zur Verabschiedung von Herrn Schelshorn

„EBEN HIER, DANN SCHON DORT" (Melodie: Heute hier, morgen dort – Hannes Wader)

Eben hier, dann schon dort,

bist kaum da, musst du fort,

hast dich niemals deswegen beklagt.

Hast es selbst so gewählt,

nie die Schrauben gezählt,

wirst nach Stühlen und Lampen gefragt.

 

Refrain: Ja du arbeitest schwer,

und dann denkst du, es wär

Zeit zu gehen und nun

dich auch mal auszuruhn'.

So vergeht Jahr um Jahr

und es ist dir längst klar,

nichts bleibt ganz, nichts bleibt heil, wie es war.

 

Dass man dich sehr vermisst,

auch nach Jahrn' nicht vergisst,

wenn wir längst wieder anserswo sind.

Dich verlieren wir nicht,

denn es bleibt dein Gesicht

doch dem ein oder anderen im Sinn.

 

Refrain

 

Fragt dich einer worum

Bist du da, kommst du rum,

denn die Antwort darauf fällt nicht schwer.

Du hast alles im Blick

und du nutzt dein Geschick,

Deine Art ist bei uns legendär.

 

Refrain: Manchmal räumst du sehr schwer,

und dann denkst du es wär,

Zeit in Rente zu gehen'

und ein Arzt mal zu sehn'

So vergeht das Schuljahr,

und es ist uns längst klar,

dass nicht wird, dass nichts wird, wie es war.