Sommerkonzert: Ensembles der Liebfrauenschule mit vielseitigem Programm im Parktheater

Bläserklasse 5

Orchesterensemble

Singklasse 6

Pia Winnemöller

Musikspaß von Mozart bis Beatles

Beim Sommerkonzert der Liebfrauenschule standen mehr als 150 Mitwirkende auf der Bühne des Bensheimer Parktheaters.

Satte zwei Stunden Musik von Mozart bis Beatles, dazu schönste Besetzungsvielfalt mit zehn verschiedenen Ensembles und etlichen talentierten Gesangssolistinnen: Das Sommerkonzert der Liebfrauenschule brachte für dieses klangvolle Schuljahresfinale einen Tag vor Ferienstart weit über 150 Mitwirkende auf die Bühne des Parktheaters.

Das verantwortliche Musiklehrerkollegium mit Moderator Gerhard Bönig, Michael Meyer-Limp, Jürgen Reichardt, Lydia Kloos, Birgit Kottmann-Michels und Yung-Sook Ki wie auch die zahlreichen Zuhörer durften sich über ausnahmslos sehr hörenswerte Leistungen freuen.

Besonders stolz sein kann die Liebfrauenschule auf den von Michael Meyer-Limp vorbereiteten Nachwuchs an den Blasinstrumenten – insgesamt immerhin rund fünfzig junge Musikerinnen in drei unterschiedlich besetzten Ensembles.

Viel Applaus verdienten sich die Bläserklasse 5 für die von Mozart über Grieg bis zu Vivaldi spazierende „First Classic Suite" (Mike Hannickel), die Bläserklasse 6 für Meyer-Limps eigene Bearbeitungen zweier Volkslieder aus Frankreich und Italien sowie nicht zuletzt die vom Gast Satoshi Komatsu angeführte kleinere Auswahlformation für dessen effektvoll swingendes Latin-Arrangement „Havana V".

Auch das Kammerorchester der Schule (Leitung: Jürgen Reichardt) hatte mit „Largo" und „IO“ zwei dankbare Stücke des 1964 geborenen und seit über einem Vierteljahrhundert in Bensheim lebenden japanischen Komponisten im Gepäck. Dazu gesellte sich der besonders fein gespielte Beatles-Klassiker „Eleanor Rigby" aus dem Jahre 1966.

Den Anfang der vokalen Beiträge machte Lydia Kloos Singklasse 5, die vor allem für den spritzig aufgelockerten Prinzen-Hit „Alles nur geklaut" (1993) großen Beifall erntete. Birgit Kottmann-Michels und ihre Singklasse 6 boten ein sehr eingängiges Potpourri unter anderem mit den zu filmischem Ruhm gelangten Titeln „La nuit" (aus „Les choristes") und „The last unicorn".

Ein echtes Bühnentalent

Starke Auftritte lieferten die drei solistisch besetzten Vokalensembles. Da gab es Phil Collins‘ oscarprämierten Filmsong „You’ll be in my heart" aus „Tarzan" (1999) als Quartett (Rosa Bührer/Jasmin Heine/Tanja Richter/Anna-Katharina Rossins – Gesangsklasse Yung-Sook Ki), den Musicalhit „A man and a woman" aus „110 in the shade" (1963) als Duo (Antonia Gosch/Pia Winnemöller – ebenfalls Klasse Ki) und schließlich das höchst stimmungsvolle Shanty-Juwel „Old Maui" als instrumental bereichertes Trio (Antonia Gosch/Valerie Voll/Pia Winnemöller – Leitung: Gerhard Bönig).

Für weitere Glanzlichter sorgten Pia Winnemöllers bravourös souverän absolvierte Solonummern „Im Theater ist was los" (aus Georg Kreislers „Lola Blau"-Klassiker von 1971), „Es regnet" (Kurt Weill/1933) und „Goldfinger" (John Barry/Bond-Titelsong 1964). Diese junge Sängerin ist ein echtes Bühnentalent.

Das Finale des Abends gehörte Michael Meyer-Limps Eltern-Lehrer-Chor (mit Ohrwürmern von Haydn bis Theodorakis) und dem von Lydia Kloos geleiteten Popchor, der das Parktheaterpublikum in Bensheim mit Hits wie „It’s raining sunshine" (Soli: Jessica Flügel/Jasmin Heine/Theresa Schürr) oder „Ex’s & Oh’s" in beste Sommerferienlaune versetzte.

Langer Applaus am Ende für alle Beteiligten.

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