Feierlichkeiten

Der Schulausflug - aus Sicht einiger Fünftklässlerinnen

  • Klasse 5B am Marktbrunnen (gestiftet 1526)
  • im Dommuseum

Der Ausflug nach Mainz

Als wir im Mainzer Dom waren, hatten wir ein einmaliges Erlebnis. Nach dem Gottesdienst mit schönen Liedern der Singklasse sind wir in das Dommuseum gegangen. Dort haben wir eine Rallye gemacht und besuchten die Schreibwerkstatt. Wir schrieben mit einer Feder und Tinte.

Am Ende gab es für alle noch ein Eis.

Am schönsten war der Kreuzgang des Doms mit den Pflanzen. Der Speicherplatz unserer Handys und Kameras ist wahrscheinlich voll mit Bildern von Mainz.

Es war ein unvergesslicher Ausflug.

Amelie Auer, 5B 

 

Unser 160-jähriges Schuljubiläum

Am Mittwoch, den 29. August 2018 fuhren wir nach Mainz. Als die ganze Schule mit 16 Bussen ankam, gingen wir zum Dom, wo wir mit Bischof Peter Kohlgraf einen Gottesdienst erlebten. Nach dem Gottesdienst hatten wir eine Mittagspause. Im Dommuseum machten wir eine Museumsrallye und in der Schreibwerkstatt durften wir mit einer Feder schreiben. Aus dem Weg zum Bus aßen wir im Domcafe noch ein Eis, dann ging es auch schon wieder zurück. Wir hatten einen sehr schönen Tag.

Sophia Sonnabend, 5B

 

Ausflug nach Mainz

Am Mittwoch, den 29. August 2018 fuhren wir mit der gesamten Schule nach Mainz, um das 160-jährige Jubiläum unserer Schule zu feiern.

Im Gottesdienst mit Bischof Kohlgraf haben wir viel gesungen und gebetet.

Nach der Mittagspause durften wir noch einmal in den Dom, um ihn genauer zu besichtigen.

Anschließend besuchten wir das Dommuseum, dann gingen wir in die Schreibwerkstatt. Alle aus der Klasse durften mit einer Schreibfeder ihr Namen in altdeutscher Schrift schreiben. Nach einem Abstecher im Domcafe fuhren wir mit den Bussen zurück nach Bensheim.

Alena Machleid, 5B

Liebfrauenschule auf großer Fahrt - Jubiläumsgottesdienst im Mainzer Dom

  • Ankunft am Mainzer Dom
  • Singklasse im Dom
  • Singgruppe mit Bischof Kohlgraf und Schulleitung
  • Bischof Kohlgraf und Schulleiterin Nellessen-Kohl
  • Die Schulgemeinde im Dom

160 Jahre LFS – Grund genug für einen Schulausflug

Anlässlich des 160-jährigen Schuljubiläums begaben sich am vergangenen Mittwoch sämtliche Schülerinnen, von der fünften Klasse bis zum nächsten Abiturjahrgang, alle Lehrerinnen und  Lehrer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf große Fahrt nach Mainz, dem Sitz des Schulträgers der katholischen Mädchenschule und der Ort, von dem die Gründung der Liebfrauenschule durch die „Maria-Ward-Schwestern“ im Grunde ausgegangen war.

Dies gebührend zu feiern scheute das Kollegium keinerlei Mühe und plante über Wochen und Monate den organisatorischen Großakt. Schließlich galt es, die gesamte Schülerschaft in 16 Bussen und zur Entlastung der Busbahnhöfe in Bensheim und Mainz im 10 Minuten Takt in die Domstadt zu bringen. Zudem sollte der Tag nicht nur von einem gemeinsamen Gottesdienst, sondern auch von einem vielfältigen Anschlussprogramm geprägt sein, wobei die Organisatoren der Liebfrauenschule Unterstützung von vielen Institutionen erhielten, welche dem großen Vorhaben sehr positiv gegenüber standen und sich bemühten, allen Anfragen gerecht zu werden.

Hierbei stellt der beschriebene große Ausflugstag nur eines von vielen Jubiläumsevents dar, welche derzeit vor allem dank der großen Motivation der Schülerinnen ihre Planung und Durchführung finden. Getreu dem Motto 160 Jahre – 160 gute Taten finden in diesem Jahr, welcher mit einem Maria Ward Tag am 30.1.18 eingeläutet wurde, viele Aktionstage für den guten Zweck statt. So veranstaltet die Liebfrauenschule nicht nur den stets gut besuchten vorweihnachtlichen Adventsbasar am 30.11.18, sondern auch einen Flohmarkt für den guten Zweck und das Ehemaligentreffen am 22.9.18, zu dem die ehemaligen Schülerinnen der LFS alle 5 Jahre eingeladen sind. Daneben haben die einzelnen Klassen auch weitere charitative Projekte gestartet, deren Ergebnisse sowohl am Ehemaligentreffen als auch am Adventsbasar bestaunt werden können.

  • Einzug des Bischofs zum Gottesdienst
  • Ende des Gottesdienstes

Jubiläumsgottesdienst im Mainzer Dom mit Bischof Kohlgraf

Am vergangenen Mittwoch strömten die 750 Schülerinnen und 80 Lehrerinnen und Lehrer von den verschiedenen Haltestellen  erst einmal in den Mainzer Dom, um dort gemeinsam mit dem Bischof innerhalb eines Gottesdienstes das Jubiläum ihrer Schule zu feiern. Zudem war der Gottesdienst mit dem Bischoff auch eine Möglichkeit zur Begegnung und zugleich eine Anerkennung der pädagogischen Leistung des katholischen Gymnasiums mit Realschulzweig, die diese Aufgabe in Bensheim treu dem Auftrag der Mädchenbildung und durch eine wechselhafte Geschichte doch zugleich offen den Erfordernissen der Zeit wahrgenommen hat und nimmt.

Der Zielort Mainz bedeutet zugleich eine Rückkehr zu den Wurzeln, denn aus Mainz kamen vor 160 Jahren die „Maria-Ward-Schwestern“, um Mädchen im christlichen Sinne zu bilden. Die Ordensschwester Mary Ward  hatte sich vor ca. 400 Jahren sehr für die Bildung von Mädchen eingesetzt. Heute ist der Träger der Schule das Bistum Mainz. Die Stadt gehört also zur Geschichte und Identität der Schule.

Es war ein besonderer Gottesdienst, der an diesem Tag - im Mainzer Dom - stattfand- wahrlich voll besetzt mit hunderten von Schülerinnen. Bischof Kohlgraf stellte in seiner Predigt drei pädagogische Leitziele der „Maria-Ward Schwestern“ in den Mittelpunkt: Jeder Mensch ist ein „Original“ und hat die Aufgabe, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln; dazu gehört auch das Nein-sagen können, wenn z. B. Schwächere benachteiligt sind und der Wille Verantwortung zu übernehmen. Die besondere Prägung der Schule zeigte sich auch in der abwechslungsreichen Gestaltung. Ein Jubelgottesdienst wurde es auch durch das überschwängliche „Gloria“ der Singklassen und das großartige Orgelspiel von Regionalkantor Gregor Knop. Insgesamt war es ein gelungenes Zusammenspiel, bei dem die Singklassen, der Popchor, Messdienerinnen und Lehrkräfte der Liebfrauenschule aktiv waren.

Für die christliche Schule ist soziales Engagement ein zentrales Erziehungsziel. So schloss die Schulleiterin in ihren Dankesworten an Schülerinnen und Kollegium: Die bislang 103 dokumentierten „guten Taten“ bezeugten die Vielfalt und Fantasie, mit der sich Gutes tun zeige – wenn sich jede mit ihren Begabungen in den Schulalltag einbringt.

  • Klasse 6E
  • Klasse 6E im Landesmuseum

Nach dem eindrucksvollen Gottesdienst nahm sich Bischof Kohlgraf, der selbst als Lehrkraft an einer Mädchenschule in Köln gearbeitet hat, Zeit für die Schülerinnen der LFS. Auf dem Domplatz mischte sich der Bischof unter die Schülerinnenschaft und die Mädchen berichteten ganz stolz von der besonderen Begegnung.

  • Klasse 5D: Buchmalerei im Gutenbergmuseum
  • Klasse 6D freute sich auf die Stadtführung
  • Klasse 6C am Mainzer Kurfürstenzyklus
  • Klasse 9E - Ausflug statt Unterricht - zum Abheben schön!
  • Führung durch das jüdische Mainz
  • Die Jahrgangsstufe Q1 im Landtag
  • Die Jahrgangsstufe Q3 besuchte den Campus der Johannes-Gutenberg-Universität

Vielfältiges Programm der einzelnen Jahrgangsstufen

Das Rheinufer wurde im Anschluss für das ein oder andere Picknick besetzt, bevor es dann mit einem altersspezifischen Programm für die jeweiligen Klassenstufen weiterging.

Die vielfältigen und schon seit Monaten geplanten Aktivitäten für die Unter- und Mittelstufenschülerinnen reichten von Stadtralleys, dem Kennenlernen der Aufgabenbereiche der Caritas in Mainz, dem Ausprobieren des Druckhandwerks über das Erkunden des Mittelalterlichen und jüdischen Mainz bis zu einer Führung durch die Opel-Arena. Für die Oberstufenschülerinnen wurde ebenfalls eine vielfältige Auswahl an Nachmittagsprogrammpunkten angeboten: einen Besuch des ZDF, des Landtages, des Staatstheaters oder der Mainzer Uni. Eine Schülerinnengruppe der Oberstufe besuchte den SWR und erhielt zu Beginn eine Führung durch zwei Fernsehstudios sowie zwei Radiosender. Im Anschluss nahm sich eine ehemalige Schülerin der LFS, Claudia Butter, Journalistin beim ARD-Magazin „Report Mainz“, Zeit, um über ihren Ausbildungsweg und Berufsalltag zu berichten.

Die Auswahl der Programmpunkte spiegelt ein schülerorientiertes, aktives sowie ganzheitliches Konzept wider, bei welchem die Freude am Entdecken und der Spaß generell nicht zu kurz kamen.

Die Fahrt nach Mainz und das damit verbundene Gemeinschaftsgefühl werden sicherlich noch lange bei allen über 800 beteiligten Schülerinnen, Lehrkräfte und Mitarbeitern der Liebfrauenschule weiterwirken und als ein, wenn nicht der Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Erinnerung bleiben.  

Von: Anette Loga, Teresa Schalhorn und Caroline Wehler

160 Jahre Liebfrauenschule

Liebe Eltern und Schülerinnen, Liebe Kollegen*innen und Mitarbeiter*innen,

ganz herzlich begrüße ich Sie und euch zum neuen Schuljahr 2018/19 und wünsche uns allen ein erfolgreiches und frohes Schuljahr unter Gottes reichem Segen, in dem wir alle viel lernen und uns auch weiterentwickeln können.

Das erste Halbjahr dieses neuen Schuljahres steht ja ganz im Zeichen unseres 160-jährigen Jubiläums und von daher hält es neben dem eigentlichen Schulalltag auch einige besondere Ereignisse bereit, so den gemeinsamen Ausflug der ganzen Schulgemeinde nach Mainz am 29.08.,den Flohmarkt am 15.09., das Ehemaligentreffen am 22.09 und den Adventsbasar am 30.11.

Zu der Organisation und dem Ablauf des Ausflugs nach Mainz gibt es eine Information, die alle Eltern und Kollegen in den nächsten Tagen erreichen wird, die wesentlichen Programmpunkte möchte ich Ihnen jedoch auch an dieser Stelle nennen:

Zunächst treffen wir alle uns im Mainzer Dom und feiern mit unserem Bischof, Herrn Prof. Kohlgraf, einen Gottesdienst.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es nach einer Mittagspause, die jede Klasse/jeder Kurs für sich gestaltet, noch ein altersgemäßes Nachmittagsprogramm. Die Rückfahrt wird je nach Dauer des Nachprogrammes zu unterschiedlichen Zeiten angetreten. Hierüber werden Sie noch von den Klassenlehrkräften informiert.

Folgendes Nachmittagsprogramm ist nach dem Gottesdienst und der Mittagspause von 12.30 – 16.30 vorgesehen:

  • Jahrgang 5
  •  Stadtführung/ Rallye/ Handwerkliche Praxis zum Thema Drucken und Buchmalerei
  • Jahrgang 6
  •  Gutenberg Live/ das Goldene Mainz/das römische Mainz/ Stadtführung z.T. mit Stadtrallye
  • Jahrgang 7
  • Besuch und Besichtigung der Opelarena (Anfahrt mit einem „unserer“ Busse und Abfahrt von dort direkt nach Hause, Zeiten werden noch abgesprochen
  • Jahrgang 8
  •  Mogontiacum – das römische Mainz (13.30 -15.30) bzw. Führung im Dommuseum (13.00 – 15.00)
  • Jahrgang 9
  • Stadtrallye zum mittelalterlichen Mainz / Mainz allgemein/ St. Stephan und die Altstadt/ das jüdische Mainz
  • Klasse 10 C und E-phase
  • Besuch und Führung beim ZDF und SWR (Klasse/ Kurse werden noch zugeteilt, An- und Abfahrt mit „unseren“ Bussen)
  • Jahrgangsstufe Q1
  • Besuch des Landtages (Besichtigung und Gespräche mit Abgeordneten) oder des Staatstheaters
  • Jahrgangsstufe Q3
  • Besuch des Campus der Johannes-Gutenberg-Universität ( An- und Abfahrt mit „unseren“ Bussen)

Wie Sie sehen, haben wir ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, und ich denke, der ganze Tag wird mit der gemeinsamen Fahrt, dem Gottesdienst mit Herrn Bischof Kohlgraf (,bei dem Schülerinnen der LFS als Messdienerinnen aktiv sein werden, Lehrkräfte die Aufgabe der Lektoren wahrnehmen und ein Eventchor aus Schülerinnen und Lehrkräften unter Leitung von Frau Kloos zusammen mit unserem Regionalkantor Herrn Gregor Knop an der Orgel die musikalische Gestaltung übernimmt,) und dem anschließenden Programm noch lange als gemeinschaftsstiftendes Ereignis nachwirken.

Ganz herzlich danke ich dem Förderverein, der diesen Ausflug mit einer sehr großzügigen Spende unterstützt!

S. Nellessen-Kohl, August 2018

Bilderbogen des Adventbasars 2016

  • Schneemann gefällig?
  • Dosenwerfen
  • Engel
  • Lebkuchen gestalten
  • leckere Marmeladen

Teil II

  • Adventskranz nach Wunsch
  • Mistelzweige
  • Akrobatikshow
  • Weihnachten in der Tüte
  • Kapelle

Einweihungsfeier: Lernzentrum trägt offiziell den Namen Haus Schwester Hedwig

  • Gottesdienst in St. Georg
  • Chorgesang umrahmte den Gottesdienst
  • Generalvikar D. Giebelmann und Pfarrer T. Catta
  • Auf dem Weg zur Einweihung des Hauses Sr. Hedwig
  • Segnung des Hauses Sr. Hedwig
  • Schülerinnen spendeten ihr Pfandgeld
  • In der Mediathek
  • Segnung der Mediathek

Das neue Lernzentrum der Liebfrauenschule wurde am Montag eingeweiht.

"Bücher, Kunst und Lernen können neue Welten eröffnen." Ein kurzer, kluger Satz, mit dem Christiane Ehret-Jeltsch, Vorsitzende der Mitarbeitervertretung der Liebfrauenschule, die Bedeutung des neuen Lernzentrums für die Schülerinnen unterstrich.

Am Montag wurde das LFS-Lernzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf den 650 Quadratmetern im Inneren des zweistöckigen Gebäudes sind zwei Kunsträume, Bibliothek, Mediathek inklusive 30 Laptops sowie eine Ruhezone untergebracht.

"Es ist geschafft", sagte Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl bei der Akademischen Feier im Schulforum erleichtert. "Unser Dank gilt allen Menschen, die zur Realisierung beigetragen haben." 33 Sitzungen der kleinen Baukommission, zwei der großen Baukommission und Tausende von Mails hatte es, neben den eigentlichen Bauarbeiten, benötigt bis zur Fertigstellung des Lernzentrums.

Lernzentrum? "Das klang uns zu funktionell", erklärte Sabine Nellessen-Kohl. Also sprachen sich Kollegium und Schulleitung für einen neuen Namen aus: Haus Schwester Hedwig. Mit dieser Namensgebung würdigt die Schulgemeinde Dr. Hedwig Fritzen, die von 1972 bis 1989 an der LFS als Lehrerin und Direktorin (seit 1975) wirkte.

  • Pflanzen der Linde im Schulhof
  • Feier im Haus MW
  • Der Förderverein spendete 700 000€ für den Bau des Lernzentrums.

Dr. Gertrud Pollak, Schuldezernentin des Bistum Mainz, erinnerte in ihrer Ansprache an die großen Verdienste, die sich Schwester Hedwig, die im Jahr 2006 verstarb, während ihrer Tätigkeit um die Bensheimer Mädchenschule erworben hatte. Der Aufbau der Ganztagsschule, die 1973 ihren Betrieb aufnahm, wurde maßgeblich von Schwester Hedwig konzipiert. In ihren Verantwortungsbereich fiel zudem der Ausbau des naturwissenschaftlichen Sektors.

Die ehemalige Schulleiterin, so Pollak, habe über eine weitsichtige Veränderungsbereitschaft verfügt und Wert auf eine bodenständige Ausbildung gelegt.

Rund 18 Monate betrug die Bauzeit für das 2,2 Millionen Euro teure Gebäude. Eine der Herausforderung bei diesem Projekt sei es gewesen, die historische (Bruchstein-)Stadtmauer in das Werk zu integrieren, erläuterte Marcus Hill, der ausführende Architekt. Außerdem sollte der Unterricht während der Bauphase möglichst ohne größere Beeinträchtigungen fortgesetzt werden. Beides ist gelungen, befand Hill. Es sei stets etwas Besonderes für einen Architekten, ein Bauwerk an den Auftraggeber zu übergeben. "Das bedeutet, dass der Bauherr mit dem Ergebnis zufrieden ist."

  • Frau Nellessen-Kohl, Schulleiterin
  • Frau Dr. Pollak, Schuldezernentin des Bistums Mainz
  • Herr Hille, Architekt
  • Herr Catta, Pfarrer St. Georg
  • Faru Antes, Vorsitzende des Fördervereins
  • Frau Ehret-Jeltsch, Mitglied der MAV

Thomas Catta, Pfarrer der Sankt-Georg-Gemeinde, genießt aus dem wenige Meter entfernten Pfarrhaus einen exklusiven Blick auf das jüngste Mitglied des LFS-Ensembles. "Es ist das Erste, was ich morgens sehe." Dass der Komplex auf einem soliden Fundament steht, ist auch der Pfarrgemeinde zu verdanken, die einige Garagen aufgab und den dadurch frei werdenden Grund und Boden der Liebfrauenschule als "ständige Leihgabe" überließ. Pfarrer Catta: "Ich hoffe auf gute Nachbarschaft."

Als Vertreterin des LFS-Fördervereins überreichte Irit Antes an Dietmar Giebelmann, den Generalvikar des Bistum Mainz, symbolisch einen Scheck. Der Förderverein hatte 700 000 Euro zur Finanzierung beigesteuert. Der Akademischen Feier war ein Gottesdienst in der Stadtkirche vorausgegangen, der vom Projektchor der LFS musikalisch untermalt wurde. Anschließend hatte Generalvikar Giebelmann das Haus Schwester Hedwig gesegnet. Zudem pflanzten Eltern, Lehrer und Schülerinnen in einer gemeinsamen Aktion eine junge Linde auf dem Schulhof vor dem neuen lichtdurchflutenden Multifunktionshaus. Die alte Linde hatte dem Neubau weichen müssen.

eh, BA, 08.10.2014

Ehemaligentreffen - Dem Lernzentrum wurden "Geist und Leben" eingehaucht

Das Ehemaligentreffen war ein voller Erfolg. Ca. 800 ehemalige Schülerinnen im Alter von über 80 bis 19 tummelten sich bei Kaffee/Tee und Kuchen in den Cafes, um in Gesprächen über die eigene Schulzeit oder über die Veränderungen an der LFS die Zeit fast zu vergessen. Hierbei war es in den meisten Cafes übervoll, in einigen versammelten sich aber nur wenige, sodass die Klassen dort nur wenig Geld einnehmen konnten und etwas enttäuscht waren. Da man zuvor nicht weiß, wie viel Schülerinnen aus einem Jahrgang tatsächlich kommen, ist dies leider nicht zu verhindern. - Und insgesamt ist viel Geld für die Ausstattung des Lernzentrums eingenommen worden. Allein in den Cafes und bei den Kaffee- und Kuchenständen wurden über 2200 Euro eingenommen.

Besondere Aktionen an diesem Tag waren der Lektüreverkauf der Fachschaften Englisch und Französisch und das LFS-Kalender-Projekt, das Herr Schneider organisiert hat. Beides fand in der Bibo statt, in der auch Modell und Pläne des Lernzentrums ausgestellt waren.

Für das erfolgreiche Gelingen dieser großen Veranstaltung sollte man Frau Steffan, Herrn Kurz, Frau Luisi und Frau Oestreich vom Vorbereitungsteam noch einmal an dieser Stelle einen besonderen Dank aussprechen. Die Hauptarbeit leisteten aber ganz im Verborgenen -wie so oft- Frau Wienand im Sekretariat, unser Küchenpersonal, als Hauptverantwortliche Frau Legrand, unser Hausmeister Herr Schelshorn und Herr Latino!

Patenschaften für französische und englische Lektüren

Die Fachschaften Französisch und Englisch hatten die originelle Idee, "Sponsorinnen" für Lektüren zu gewinnen. Evamaria Ripper, Lena Postawa (Q3), Emma Gödel, Emilie Collet, Maïwenn Blume und Philomena Hohl (9c) kurbelten mit viel Engagement am Stand in der Bibo und mithilfe eines Bauchladens, den Frau Riedmüller dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, im Schulhaus den "Verkauf" an. So wurden "Sponsorinnen" für 20 englische Lektüren und für 37 französische Titel für alle Lernjahre gefunden, darunter auch einige Bilderbücher bzw. Comics für das erste Lernjahr. Besonders gelungen erscheint das Bilderbuch "Kirikou et la sorcière", das mit seinen wunderschönen Farben zu einer Reise nach Afrika einlädt oder der Comic "Carnac, Coeur de pierre", in dem es um eine Zeitreise in die Steinzeit geht. Beide Bücher -übrigens auch die anderen- können später im Lernzentrum gelesen oder ausgeliehen werden. In den Büchern findet man ein kleines Etikett, das den Namen der Spenderin trägt und an diese gute Tat erinnert. Nach Deckung aller Auslagen für die Bücher erwirtschafteten die beiden Fachschaften zusätzlich noch 130 Euro Gewinn, von denen weitere Anschaffungen wie z.B. Wörterbücher oder neue Grammatiken finanziert werden.

Verkauf des Kalenders "Lernzentrum 2014 - Liebfrauenschule Bensheim"

Mit dem Kauf eines beeindruckenden DIN A3 Kalenders zum Preis von 12 Euro konnte man die zukünftige Ausstattung des Lernzentrums mit Büchern und Medien unterstützen. Der Kalender enthält zwölf zusammengehörende, fast 100 Jahre alte Aufnahmen der LFS aus der Zeit um 1920. Sechs schwarz-weiß Aufnahmen wurden für diesen Kalender von einem Kunstkurs von Frau Agostini neu interpretiert. Herr Schneider initiierte und begleitete dieses schulische Projekt und versah den Kalender mit einem Nachwort. Dieser Kalender reflektiere einerseits sehr gut die 'gute alte Zeit' an der LFS und vermittele andererseits auch mit viel Humor den Wandel der Zeiten und die Welt der LFS Schülerinnen von heute. - Das sind Worte von Frau Nellessen-Kohl über diesen Kalender. Insgesamt wurden 860 Euro für die Ausstattung des Lernzentrums mit dem Kalenderverkauf eingenommen. Mit diesem Geld kann dem Lernzentrum "Geist und Leben" eingehaucht werden.

Wenn jetzt jemand aus der Elternschaft auf diesen Kalender aufmerksam geworden und an ihm interessiert ist, dem kann man Hoffnung machen...

Genaueres erfahren Sie in der INFO nach den Ferien!

B. Falter

September 2013

Grundsteinlegung des Lernzentrums

  • Am Freitag, dem 30. August, fand auf dem Schulhof der Schule die Grundsteinlegung des werdenden Lernzentrums statt. Der Nachmittag begann mit einer Tanzaufführung der Tanz-AG auf dem Sportplatz, die trotz der schwülen Hitze des Tages mit ihrem Engagement für gute Stimmung unter den Gästen sorgte. Anschließend begrüßte unsere Direktorin Sabine Nellessen-Kohl die Anwesenden und betonte dabei noch einmal, dass das Lernzentrum ausschließlich für die Schülerinnen gebaut werde. Außerdem bedankte sie sich bei der Lehrerschaft, die besonders in den letzten Monaten augrund des Neubaus viele Überstunden geleistet haben und noch leisten.

    Auch einige Schülerinnen waren anwesend: Neben den Tänzerinnen war die Schülervertretung sowie Praktikantinnen und FSJlerin Annika vertreten.

    Die Rede unserer Direktorin

    Als Leitgedanken für die Grundsteinlegung gab Frau Nellessen-Kohl ein Zitat Goethes an: „Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei." Das Lernzentrum sei gegründet auf Gott, was durch ein Gebet und anschließende Fürbitten auch noch einmal hervorgehoben wurde, und es sei vollkommen ausgeführt. Denn nicht nur das Äußere sei gut, sondern auch das Innere werde durch die Schülerinnen später ausgefüllt.

    Die Rede des Generalvikars Giebelmann

    Im Anschluss hielt Generalvikar Dietmar Giebelmann eine Ansprache, in der er erklärte, das Lernzentrum solle ein Ort sein, an dem Schülerinnen selbstständig Gelerntes verarbeiten könnten. So soll Schule das Lernen lernen vertiefen. Die Schule werde immer mehr zu einem Lebensraum für die Schülerschaft.

    Generalvikar Giebelmann umriss noch einmal die Geschichte der Liebfrauenschule und verglich Bensheim mit einem „kleinen Vatikan", der aus dem LFS-Kindergarten, der Kirche und der Liebfrauenschule bestehe. Natürlich meinte er damit nicht Bensheim als Machtbereich, sondern lediglich das Bild einer Einheit. Der Generalvikar erläuterte, dass Gott für jede Schülerin einen Platz ausgesucht habe, den sie mithilfe der Schule und auch des Lernzentrums finden könne.

    Bevor nun die Urne mit Tageszeitung und Jubiläumszeitschrift im Gebäude platziert wurde, wurde die Urkunde für das Lernzentrums verlesen. Dann wurde sie feierlich und in Beisein der anwesenden Schülerinnen an ihren Platz gebracht, wo sie nun einige Zeit bleiben wird. Auch der Bürgermeister der Stadt Bensheim nahm an der Zeremonie teil.

    Eine weitere Tanzvorführung rundete das Geschehen ab.

    Die Ehrung von Theo Rolf

    Zum Abschluss der Grundsteinlegung wurde die Ehrung von Herrn Rolf vollzogen. Ihm wurde nach jahrzehntelanger Arbeit im Förderverein die höchste Auszeichnung für ehrenamtliche Arbeit des Bistums Mainz überreicht: die Martinus-Medaille. Bereits seit 27 Jahren unterstützt er die Schule und war schon beim Bau der Anne-Frank-Halle, der Musik- und Naturwissenschaftsräume und der Einrichtung der Gymnastikhalle mit dabei gewesen. Nun war er auch beim Bau des Lernzentrums mit von der Partie, dessen Fertigstellung nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt.

    02.09.13 - Verena Hofmann, Q1

    Grundsteinlegung für das neue Lernzentrum

  • Lernzentrum im „kleinen Vatikan"

    Urkunde, Zeitdokumente und ein Jahresbericht der Liebfrauenschule - mehr passte nicht in die Schatulle. Generalvikar Dietmar Giebelmann und Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl falteten mit vereinten Kräften die Botschaft für künftige Generationen und versenkten die Kapsel schließlich in einer Wand des neuen Lernzentrums der LFS.

    Zu dieser Grundsteinlegung hatte das Mädchengymnasium gestern Nachmittag auf die Baustelle eingeladen. Zwischen Schule und der Pfarrkirche Sankt Georg entsteht zurzeit das neue Gebäude. Bis zur Fertigstellung werden noch ein paar Monate vergehen. 2,2 Millionen Euro soll das Vorhaben kosten. 700 000 Euro hat der Förderverein durch jahrelanges Engagement bis hin zur Gründung einer Stiftung beigesteuert.

    Die Studiendirektorin würdigte in ihrer Begrüßung auch den Einsatz der Eltern und des Vereins, ohne die das Projekt vermutlich kaum hätte umgesetzt werden können. "Die Schüler werden das Haus mit Leben füllen", freute sie sich bereits auf die Einweihung und künftige Nutzung. Auf 650 Quadratmetern werden unter anderem eine Mediathek und Kunsträume untergebracht.

    Als einen "Ort, wo die Schülerinnen das selbstständig Gelernte weiterverarbeiten können" bezeichnete Prälat Giebelmann das Zentrum. Schließlich gehe es nicht nur darum, auswendig Gelerntes zu wiederholen, sondern Wissen zu vertiefen. Schule werde immer mehr zu einem Lebensraum für junge Menschen - und das nicht nur sechs Stunden am Vormittag. Dieser Entwicklung müsse man Rechnung tragen.

    Der Generalvikar hob in seiner Ansprache die Ansprüche der Schule hervor. "Hier gibt es kein billiges Abi. Wir stellen uns, auch in dieser Stadt, dem Wettbewerb. Wer von der Liebfrauenschule kommt, hat das Lernen gelernt und verfügt über soziale Kompetenzen."

    Raunen im Publikum

    Kirche müsse in Bildung investieren. Was mit der Aussendung der Maria-Ward-Schwestern vor Jahrhunderten begann, darf in der Gegenwart nicht vernachlässigt werden. Glaube und Wissen seien dabei kein Widerspruch.

    Für die lokalen Begebenheiten hatte er einen interessanten Vergleich parat. Mit der Liebfrauenschule, dem dazugehörigen Kindergarten und der benachbarten Pfarrei Sankt Georg sei ein kleiner Vatikan geschaffen worden. Diese Aussage löste im erstaunten Publikum ein leises Raunen aus. "Wer der Papst auf diesem Gelände ist - die Kita-Leiterin, der Pfarrer oder die Schulleiterin -, darüber muss man nicht streiten. Wichtig ist, dass es als Einheit verstanden wird", sagte Giebelmann. Wichtig für den Kirchenmann: die Förderung der jungen Frauen, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden. "Jedes Mädchen hier ist von Gott berufen." Er sei froh, dass durch den Förderverein, die Stiftung und die Eltern die Zukunft der Liebfrauenschule gesichert sei.

    Im Anschluss verlasen Sabine Nellessen-Kohl, Oberstudienrätin Christiane Ehret-Jeltsch und Ann-Kristin Müller, eine von zwei Schulsprecherinnen, die Urkunde, die mit in den Grundstein gelegt wurde. Darauf befinden sich allerlei zeitgeschichtliche Daten und Fakten sowie ein historischer Abriss über die Liebfrauenschule, die 1858 gegründet wurde und bis 1979 ein Mädchen-Internat war.

    Unterzeichnet wurde das offizielle Schreiben von der Schulleiterin, dem Generalvikar, Pfarrer Harald Poggel, Rutger Hetzler, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Sankt Georg, und Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrud Pollak. Sie ist Dezernentin für die Schulen im Bistum Mainz.

    Umrahmt wurde die Feierstunde von Fürbitten, dem Segensgebet und zwei Vorführungen der Tanzformation der LFS unter der Leitung von Ulrike Hesemann-Burger.

    Im Anschluss ehrte Generalvikar Giebelmann Theo Rolf mit der Martinus-Medaille. Die Auszeichnung der Katholischen Kirche wird für Verdienste im Ehrenamt verliehen.

    Dirk Rosenberger, BA, 31.08.2013