Valencia-Sprachreise

Studienfahrt nach Granada 2018

  • In der Woche nach den Osterferien, vom 09.04.18  bis 15.04.18, war es endlich soweit: Es ging nach Spanien! Mit gepackten Taschen machten wir uns in aller Frühe mit dem Flieger auf den Weg nach Madrid und von da aus weiter ins südlich gelegene Granada. Jeweils zu zweit wohnten wir bei einer Gastfamilie, die in meinem Fall überaus gut kochen konnte. 

    Die Woche bot uns ein volles Programm. Am Montag nach dem Flug besichtigten wir die ersten Stadtteile Granadas. An den ersten drei vollen Aufenthaltstagen besuchten wir vormittags eine Sprachschule. Nebenbei erwähnt: In Spanien ist der Tagesablauf im Vergleich zu uns deutschen frühen Vögeln um zwei Stunden nach hinten verschoben: Die Schule beginnt regulär um 9.00 Uhr und zu Abend wird von 21-22 Uhr gegessen. Hinzu kam der ungewohnte andalusische  Akzent, bei dem aus „pescado“ (dt. Fisch) schnell „pecado“ und aus „ Mas pan?“ (dt. Mehr Brot?) „ma pan?“ wurde. Nach wenigen Tagen hatte man sich dann aber auch dran gewöhnt. 

    Während der Besichtigungstouren wurde uns viel über die spanische Geschichte berichtet, natürlich auf Spanisch. An einem Nachmittag besuchten wir die berühmt- berüchtigte „Alhambra“, die wahrscheinlich aber imposanter bei warmem, sonnigem Wetter ist. Leider erwischten wir in der Woche (untypisch für Granada) frisches Regenwetter, das uns aber nicht die gute Laune nahm. Im Gegenteil: Granada bei Regen ist eine besondere Seltenheit! 

    Ebenfalls verbrachten wir einen kuscheligen Nachmittag in einer arabischem „Teteria“, denn Andalusien ist geprägt vom arabischen Einfluss. Am darauffolgenden Tag konnte sich der Großteil mit „großer Freude“ beim Flamenco-Unterricht richtig tänzerisch auslassen. 

    Natürlich durften wir auch nicht einen Besuch in einer der typisch spanischen Tapas-Bars vergessen. Die Tapas waren niedlich (aufgrund der Größe) anzuschauen und sahen richtig lecker aus,  aber satt machten sie auf alle Fälle nicht. Höhepunkt der Woche, und meiner Meinung der schönste Tag, war der Tagesausflug zur „Lacueva de Nerja“(dt. die Höhle von Nerja), zur „weißen Stadt“ Frigiliana und dem dazugehörigen Strand. Dort zeigte sich endlich die erhoffte spanische Sonne, die einem gleich richtig einheizte und angenehm auf der Haut brannte. Nach diesem gelungenen letzten Tag besuchten wir Granadas Straßenfest „Noche en blanco“, wobei mir bis heute nicht der exakte Grund des Feierns bewusst ist. Aber nett war es trotzdem. 

    Sonntags traten wir mit schwerem Herzen wieder in aller Frühe den Heimweg an. Mein Fazit: Eine Woche ist auf jeden Fall zu kurz! Trotz allem hat sich die Spanienfahrt zu 100% gelohnt und meine Liebe zu Spanien und zur spanischen Sprache intensiviert. 

    Ganz großen Dank an Beatriz Blanco, die diese Fahrt wunderbar geplant hatte und stets für gute Laune sorgte. Danke an alle, mit denen ich diese schöne Erfahrung teilen durfte!

    Antonia Binder

    Hola Valencia!

  • Auch dieses Jahr begaben sich unter der Leitung von Frau Blanco wieder 20 Schülerinnen der Liebfrauenschule Bensheim auf Sprachreise nach Valencia.

    Im „Instituto ESDES de Sagunto“ bekamen sie neben den speziell auf das Niveau angepassten Unterrichtseinheiten, durch Unterrichtsbesuche im Mittel- bzw. Oberstufenunterricht auch die Möglichkeit den spanischen Schulalltag näher kennenzulernen.

    Durch die Unterbringung im schuleigenen Internat hatten die Mädchen die Chance an allen sportlichen und sozialen Angeboten teilzunehmen und beim Austausch mit den spanischen Schülern ihre Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden.

    An den Abenden wurden immer verschieden Aktivitäten angeboten. So bekamen die Schülerinnen an einem Abend einen Crashkurs im Flamenco tanzen und kochten am anderen Tortilla.

    Auch die Ausflüge kamen neben den schulischen Aktivitäten nicht zu kurz. Ein Stadtrundgang durch Sagunto mit seiner historischen Festung stand ebenso auf dem Programm wie die Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss in den Höhlen von San Jose in Vall d’Uixó und die Strandbesuche  in Canet und Sagunto.

    Highlight waren natürlich die Ausflüge nach Valencia, zu denen eine historische Stadtführung, sowie der Besuch der „Ciudad de las Artes y Ciencias“ gehörten.  Im Museum „MuViM“ begaben sich die Schülerinnen auf die Spuren der Entwicklung des Westlichen Gedankens durch die verschiedenen Epochen. Auch das Trinken von Horchata, einem typisch valenzianischen süßlich schmeckenden Getränk aus Erdmandeln, in der größten Horchateria der Welt ist immer ein Erlebnis.

    Der letzte Abend der 7-tägigen Reise endete mit einem gemeinsamen Tapas-Essen in der Altstadt Valencias, ehe es am nächsten Tag mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck auf die Heimreise ging.

    Mara Wenz, FSJlerin LFS

    Hola Valencia - Schülerinnen der LFS auf Sprachreise

  • Die Liebfrauenschule bietet für Schülerinnen, die Spanisch als dritte Fremdsprache gewählt haben, eine Sprachreise nach Valencia an. Neben den Schüleraustauschen mit Amersham, Beaune und Pilsen sowie der Romfahrt ist die Sprachreise nach Valencia, die von Frau Blanco geleitet wird, ein weiteres Highlight für Schülerinnen der LFS.

    Die Mädchen hatten dieses Jahr wieder die Möglichkeit den Schulalltag des „Instituto ESDES de Sagunto“ kennenzulernen, da sie im schuleigenen Internat untergebracht waren und somit nicht nur am Unterricht teilnehmen konnten, sondern an allen sportlichen und sozialen Aktivitäten, die das Internat für seine Schülerschaft anbietet.

    Durch die Einbindung in den dortigen Mittel- bzw. Oberstufenunterricht sowie die speziell auf das Niveau angepassten Unterrichtseinheiten der Sprachschule, konnten die Mädchen eine völlig neue Erfahrung im spanischen Klassezimmer machen und sich mit spanischen Schülern und Schülerinnen ihren Alters austauschen.

    Neben schulischen Aktivitäten wurden unterschiedliche Ausflüge organisiert. So wurden unter anderem eine kleine historische Stadtrundfahrt in Valencia, ein Besuch der antiken romanischen Stadt Peñíscola und eine kulturelle und historische Führung durch die Festung Saguntos durchgeführt.

    Zur Freude der Mädchen gab es außerdem mehrere Besuche am wunderschönen Strand von Sagunto und einige kulinarische Erlebnisse, wie z.B. ein Tapas Abendessen am Strand.

    Am Ende der 8-tägigen Reise hatten die Schülerinnen der LFS die Chance, einen Sprachtest, den sogenannten „Bulats“, zu absolvieren und somit mit einem Sprachdiplom und besonderen und faszinierenden Erfahrungen nachhause zurückzukehren.

    C. Völkel

    Juli 2013: Sprachreise nach Valencia: Aufbruch in eine neue Kultur

    Am Freitag, dem 28.06.13, machten sich 15 Spanischschülerinnen, eine Lehrerin und eine Begleiterin auf den Weg nach Valencia, genauer gesagt auf den Weg zum adventistischen Internat „esdes" in Sagunto. Nach einiger Zeit des Wartens am Flughafen von Valencia (die Spanier sind für ihre Unpünktlichkeit bekannt, aber für ihre Entlastung spricht, dass wir 20 Minuten früher landeten) wurden wir direkt zum Internat gebracht, wo es gleich zum Mittagessen ging. Ein wenig gewöhnungsbedürftig war das fleischlose Essen, das  meistens Tofu enthielt. Gleich danach wurden uns die Zimmer im Mädcheninternat zugewiesen, wo während der Ferien und der Abwesenheit der Schüler nun auch amerikanische oder französische Austauschschüler untergebracht waren. Nachdem alles einigermaßen eingeräumt war, fuhren wir zusammen mit der amerikanischen Truppe und den „Monitores", den spanischen jugendlichen Gruppenleitern, an den Strand, wobei wir uns vorher im Supermarkt „Carrefour" mit dem Nötigsten für die nächste Woche versorgten.

    Das blendende Wetter und der frische Wind luden an dem Tag zum Baden und zu anderen Strandaktivitäten wie Volleyball oder Kartenspiel ein, wobei sich die Gelegenheit ergab, die anderen Schüler und die Leiter näher kennen zu lernen. Nach dem Strandaufenthalt wurden wir mit den Stundenplänen für den kommenden Unterricht und mit den Regeln des Internats bekannt gemacht. Außerdem erfuhren wir dort das Wochenprogramm für die nächsten Tage und die monitores zeigten uns die Anlage des Internats mit Kiosk, Cafeteria, Jungeninternat, Gemeinschaftshaus, Turnhalle und mehr. Nach dem Abendessen wurden wir eingeladen, uns in „La Frontera", ein Treffpunkt der Jugendlichen, zu versammeln, dort zu lesen, Tischkicker zu spielen und natürlich mit den anderen zu unterhalten, unter denen sich auch mehrere Theologiestudenten aus Brasilien, Rumänien, Italien und Frankreich befanden.

    Am nächsten Tag (Samstag) nach dem Frühstück wurden wir von 10.00-12.00 an den Strand gefahren, wobei sich einige einen schmerzlichen Sonnenbrand holten. Nach dem Mittagessen ging es dann nach „Albufera", einem riesigen Naturpark, in dem wir eine Bootstour durch den Natursee machten. Gleich danach durften wir die Gegend erkunden und über Dünen zum Meer laufen, wo wir den Sonnenuntergang betrachteten und unser „Dinnerpacket" verspeisten. Schließlich ging es nach Alboraya, einem kleinen Ort, zum „Horchatta" trinken, einem typisch valenzianischen Fruchtgetränk, dem viele der Mädchen mit Skepsis begegneten.

    Am Sonntag fuhren wir um 9:00 nach Peñíscola, einem kleinen Strandort, wo wir als Erstes an einer Burgbesichtigung teilnahmen. Der Sitz des „Papa Luna", oder Benedikt des 13., bot eine wunderschöne Aussicht auf die mediterranen Gärten und auf das Meer. Einen Großteil der Zeit verbrachten wir damit, den Fragebogen auszufüllen, mit Infos über die von Persern und Wikingern hart umkämpften Stadt. Ab 13.00 Uhr wurde Freizeit verkündet und jeder durfte das tun, worauf er Lust hatte, z.B. durch die malerischen Gässchen laufen und Kleidung anprobieren, Souvenirs in kleinen Korridoren kaufen, sich in eine Tapas bar setzen und etwas essen oder sich am Strand sonnen und einfach ein Eis essen. Ein paar wagten sogar einen Ausflug in Tretbooten unter Beaufsichtigung der Monitoren. Am Abend fand dann ein kollektives Fußballschauen in der „Frontera" statt.

    Am Montag begann der Tag mit Unterricht von 9.30-13.30 in Kultur, Grammatik und spanischer „conversación", bei dem der Kurs in zwei Niveaugruppen eingeteilt wurde. Nach dem Mittagessen hatten die Mädchen dann Zeit, ihre reichlichen Hausaufgaben unter der Betreuung der Monitoren zu erledigen. Um 16.00 brachen wir nach Valencia auf, um das „Oceanografico", Teil der „Ciudad de las ciencias", zu besichtigen. In dem größten Aquarium Europas sahen wir Haie, Pinguine, Beluga-Wale und erfreuten uns an einer Delfinshow. Danach gab es die Möglichkeit, ein wenig im nahe gelegenen Shoppingcenter einzukaufen.

    Der Dienstag begann erneut mit einer Unterrichtseinheit am Morgen und führte erfreulicherweise zu einem Strandausflug in Sagunto am Nachmittag. Nach ausführlichem Baden und intensivem Volleyball spielen wurden wir in „Puerto" (Hafen) abgesetzt. Ziel für unsere Gruppe war es, ein Paella-Restaurant zu finden. Nach einigen Komplikationen (Restaurants in Spanien bereiten Paella hauptsächlich für die Mittagszeit vor) konnten wir unsere Marisco- und Fleischpaella dann genießen. Für einige Mädchen gab es gemischte Fisch-Tapas oder anderes.

    Am Mittwoch brachen wir bereits um 9.00 nach Valencia auf und wurden als Erstes mit dem Bus durch die Stadt geführt, wobei wir viele Sehenswürdigkeiten betrachten konnten und uns die Lehrerin für Kultur und Sprache einiges über diese erzählte. Anschließend besuchten wir die wichtigsten Orte, wie die Kathedrale, das Ayuntamiento (Rathaus) oder die Markthalle zu Fuß. Danach gab es Freizeit, die Möglichkeit zum Mittagessen, im Zentrum der Stadt einzukaufen, ein Museum zu besuchen oder im Park spazieren zu gehen.

    Am Abend bekamen wir die einmalige Chance, im Internat mit einer jungen Studentin Flamenco tanzen zu lernen. Anfangs gab es einige Probleme, aber bald hatten die Mädchen den Dreh raus (in Begleitung von einigen den spanischen Betreuern) und es gab kein totales Durcheinander. Nach diesem anstrengenden Tag fanden nur noch einige die Kraft ihre Hausaufgaben zu erledigen, andere fielen müde ins Bett.

    Am Donnerstag, dem 4.Juli, hatten wir zum letzten Mal Unterricht und zur Mittagszeit gab es ein 4th of July Fest zu Ehren der amerikanischen Austauschgruppe. Dazu gehörte reichlich Essen, hauptsächlich mexikanische Tacos und eine riesige Torte in den Farben der amerikanischen Flagge. Danach fanden Gruppenspiele statt und es wurde natürlich die amerikanische Nationalhymne geträllert. Am Nachmittag fuhren wir zum letzten Mal an den Strand und alle hatten die Gelegenheit, sich voneinander zu verabschieden. Schließlich wurde ein Volleyballturnier in der Turnhalle veranstaltet, bei dem Deutschland gegen Spanien und USA antrat.

    Leider ging es am Freitag um 4 Uhr in der Frühe auch schon zurück nach Deutschland und viele Schülerinnen trauerten dem sonnigen Valencia sofort nach.

    Das Fazit bei allen: Eine unvergessliche Erfahrung!

    Tania Muscio