Die Schülerinnen der LFS überzeugen beim Landesentscheid „Jugend forscht Junior“
23.03.2026Große Bühne für junge Talente: Am 20. und 21. März 2026 fand an der Universität Kassel am Fachbereich Informatik und Elektrotechnik der Landesentscheid „Jugend forscht Junior“ statt. Mit dabei waren zwei Projektgruppen der Liebfrauenschule Bensheim, die sich zuvor beim Regionalwettbewerb im Februar bei der BASF in Lampertheim den Sieg im Fachgebiet Arbeitswelt gesichert hatten – und nun auch auf Landesebene eindrucksvoll ihr Können unter Beweis stellten.Bereits die Teilnahme am Landesentscheid gilt als besondere Auszeichnung, denn nur die besten Projekte eines Bundeslandes qualifizieren sich für diese Runde. Entsprechend hoch war das Niveau der Konkurrenz – umso bemerkenswerter sind die Erfolge der Bensheimer Schülerinnen.Technik für mehr Lebensqualität: Arthrose-Assistenzhandschuh 2.0Elisabeth Neubauer, Hannah Brück und Antonia Töpfer präsentierten ihr weiterentwickeltes Projekt „Arthrose-Assistenz-Handschuh 2.0“. Ziel ihrer Arbeit ist es, Menschen mit Arthrose im Alltag zu unterstützen und ihnen ein Stück Bewegungsfreiheit zurückzugeben.
Der von ihnen entwickelte Handschuh kombiniert mehrere innovative Ansätze: Eine integrierte Sprachsteuerung sowie eine manuelle Taststeuerung ermöglichen eine intuitive Bedienung, während eigens konstruierte 3D-gedruckte Halterungen für eine ergonomische Anpassung am Unterarm sorgen. Dadurch wird nicht nur die Funktionalität verbessert, sondern auch der Tragekomfort deutlich erhöht.
Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der gelungenen Verbindung aus technischer Umsetzung und gesellschaftlichem Nutzen. Das Projekt wurde mit dem Sonderpreis „Mensch-Maschine-Interaktion“ ausgezeichnet, der mit 150 Euro dotiert ist.Smart Home trifft Tiertraining: Innovativer Leckerli-AutomatEbenfalls im Fachgebiet Arbeitswelt überzeugte Helena Reuther, Schülerin der ersten MINT-Profilklasse der Liebfrauenschule, mit ihrem Projekt eines smarten Leckerli-Automaten.
Die von ihr entwickelte Lösung integriert sich über Bluetooth- und WLAN-Technologie in ein Smart-Home-System. Sobald beispielsweise die Türklingel ausgelöst wird, reagiert der Automat automatisch und lenkt Hunde gezielt vom Eingangsbereich weg. Ergänzend entwickelte Helena ein Trainingskonzept, mit dem Hunde langfristig lernen, ruhiger auf solche Reize zu reagieren und ihr Verhalten selbstständig anzupassen.
Mit dieser praxisnahen und zugleich technisch anspruchsvollen Idee erreichte sie den 2. Platz unter insgesamt zehn Projekten im Fachgebiet Arbeitswelt. Zusätzlich wurde sie mit einem Sonderpreis der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ausgezeichnet, der mit einem hochwertigen Experimentierkasten verbunden ist.Auszeichnung für besonderes EngagementAuch auf Betreuerseite gab es Grund zur Freude: Florian Grewe wurde für seine herausragende Förderung junger Talente im Rahmen von „Jugend forscht“ mit einem Sonderpreis geehrt. Diese Auszeichnung würdigt sein Engagement in der Betreuung und Unterstützung von Jugend forscht-Projekten.Mehr als ein Wettbewerb: Lernen fürs LebenFür die teilnehmenden Schülerinnen war der Landesentscheid weit mehr als nur ein Wettbewerb. Über zwei intensive Tage hinweg präsentierten sie ihre Projekte einer Fachjury sowie der Öffentlichkeit, beantworteten Fragen, verteidigten ihre Konzepte und erhielten wertvolles Feedback von Expertinnen und Experten.
Dabei werden zentrale Kompetenzen gefördert, die weit über den Unterricht hinausgehen: eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, Durchhaltevermögen sowie die Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich zu kommunizieren. Gleichzeitig erleben die Jugendlichen, wie ihre Ideen auf echtes Interesse stoßen und gesellschaftliche Relevanz besitzen.Starkes Signal für die MINT-FörderungDie betreuenden Lehrkräfte Lars Schlichtherle und Florian Grewe zeigten sich sehr zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schülerinnen:
„Unsere Projekte konnten sich auch auf Landesebene gegen eine sehr starke Konkurrenz behaupten. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass die MINT-Förderung an der Liebfrauenschule nachhaltig und erfolgreich ist.“ resümierte Grewe.
Der Erfolg in Kassel unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert naturwissenschaftlich-technischer Bildung an der Schule. Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ bieten dabei eine ideale Plattform, um Talente zu entdecken, zu fördern und junge Menschen für Forschung und Innovation zu begeistern.Lars Schlichtherle
Der von ihnen entwickelte Handschuh kombiniert mehrere innovative Ansätze: Eine integrierte Sprachsteuerung sowie eine manuelle Taststeuerung ermöglichen eine intuitive Bedienung, während eigens konstruierte 3D-gedruckte Halterungen für eine ergonomische Anpassung am Unterarm sorgen. Dadurch wird nicht nur die Funktionalität verbessert, sondern auch der Tragekomfort deutlich erhöht.
Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der gelungenen Verbindung aus technischer Umsetzung und gesellschaftlichem Nutzen. Das Projekt wurde mit dem Sonderpreis „Mensch-Maschine-Interaktion“ ausgezeichnet, der mit 150 Euro dotiert ist.Smart Home trifft Tiertraining: Innovativer Leckerli-AutomatEbenfalls im Fachgebiet Arbeitswelt überzeugte Helena Reuther, Schülerin der ersten MINT-Profilklasse der Liebfrauenschule, mit ihrem Projekt eines smarten Leckerli-Automaten.
Die von ihr entwickelte Lösung integriert sich über Bluetooth- und WLAN-Technologie in ein Smart-Home-System. Sobald beispielsweise die Türklingel ausgelöst wird, reagiert der Automat automatisch und lenkt Hunde gezielt vom Eingangsbereich weg. Ergänzend entwickelte Helena ein Trainingskonzept, mit dem Hunde langfristig lernen, ruhiger auf solche Reize zu reagieren und ihr Verhalten selbstständig anzupassen.
Mit dieser praxisnahen und zugleich technisch anspruchsvollen Idee erreichte sie den 2. Platz unter insgesamt zehn Projekten im Fachgebiet Arbeitswelt. Zusätzlich wurde sie mit einem Sonderpreis der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ausgezeichnet, der mit einem hochwertigen Experimentierkasten verbunden ist.Auszeichnung für besonderes EngagementAuch auf Betreuerseite gab es Grund zur Freude: Florian Grewe wurde für seine herausragende Förderung junger Talente im Rahmen von „Jugend forscht“ mit einem Sonderpreis geehrt. Diese Auszeichnung würdigt sein Engagement in der Betreuung und Unterstützung von Jugend forscht-Projekten.Mehr als ein Wettbewerb: Lernen fürs LebenFür die teilnehmenden Schülerinnen war der Landesentscheid weit mehr als nur ein Wettbewerb. Über zwei intensive Tage hinweg präsentierten sie ihre Projekte einer Fachjury sowie der Öffentlichkeit, beantworteten Fragen, verteidigten ihre Konzepte und erhielten wertvolles Feedback von Expertinnen und Experten.
Dabei werden zentrale Kompetenzen gefördert, die weit über den Unterricht hinausgehen: eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, Durchhaltevermögen sowie die Fähigkeit, komplexe Inhalte verständlich zu kommunizieren. Gleichzeitig erleben die Jugendlichen, wie ihre Ideen auf echtes Interesse stoßen und gesellschaftliche Relevanz besitzen.Starkes Signal für die MINT-FörderungDie betreuenden Lehrkräfte Lars Schlichtherle und Florian Grewe zeigten sich sehr zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schülerinnen:
„Unsere Projekte konnten sich auch auf Landesebene gegen eine sehr starke Konkurrenz behaupten. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass die MINT-Förderung an der Liebfrauenschule nachhaltig und erfolgreich ist.“ resümierte Grewe.
Der Erfolg in Kassel unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert naturwissenschaftlich-technischer Bildung an der Schule. Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ bieten dabei eine ideale Plattform, um Talente zu entdecken, zu fördern und junge Menschen für Forschung und Innovation zu begeistern.Lars Schlichtherle




