Verabschiedungen

07.07.2026

Verabschiedungen
Zum Ende dieses Schuljahres verabschiedet die Liebfrauenschule mehrere Kolleginnen und Kollegen, die unsere Schule über unterschiedlich lange Zeit begleitet haben. Manche waren viele Jahre Teil unserer Schulgemeinschaft, andere nur für einen Abschnitt ihres beruflichen Weges. Ob im Unterricht, in der Betreuung, in der Verwaltung oder hinter den Kulissen – jede und jeder von ihnen hat zum Leben an unserer Schule beigetragen und Spuren hinterlassen.

Bereits zur Mitte des Schuljahres trat Gerhard Bönig in den Ruhestand ein. Damit seine Schülerinnen das Schuljahr mit ihrem vertrauten Lehrer abschließen konnten und das Kollegium in der Übergangszeit unterstützt wurde, blieb Herr Bönig der Liebfrauenschule bis zum Ende des Schuljahres mit einigen Unterrichtsstunden erhalten.

Seit 2002 gehörte Herr Bönig zum Kollegium der Liebfrauenschule. Über viele Jahre prägte er das musikalische Leben der Schule: Er leitete Chöre, begleitete Gottesdienste und zahlreiche Schulveranstaltungen am Klavier und begeisterte Schülerinnen im Wahlpflichtunterricht für die Tontechnik. Mit viel Geduld und großer Begeisterung ermutigte er viele Schülerinnen, ihre musikalischen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Auch hinter den Kulissen war auf ihn Verlass. Ob bei Konzerten, Feiern oder anderen Veranstaltungen – sein technisches Know-how, seine langjährige Erfahrung und seine ruhige Art machten ihn zu einer wichtigen Stütze. Mit seiner Begeisterung für Musik und seinem großen Erfahrungsschatz hat Herr Bönig das Schulleben über viele Jahre bereichert.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endete zum Jahreswechsel auch die Zeit von Franca Legrand an der Liebfrauenschule. Schon zu einer Zeit, als die Schulküche noch von den Schwestern geführt wurde, gehörte Frau Legrand zum Team der Schule und begleitete über viele Jahre Generationen von Schülerinnen.

Für viele war sie weit mehr als die Mitarbeiterin der Schulküche. Wer bei Franca vorbeischaute, fand oft ein offenes Ohr, eine Tasse Tee oder aufmunternde Worte. Auch kleine Geburtstagsüberraschungen, ein Lied oder einfach eine herzliche Umarmung gehörten für viele Schülerinnen ganz selbstverständlich dazu. Viele ehemalige Schülerinnen erinnern sich bis heute an ihren Humor, ihre Offenheit und ihre herzliche Art. Mit ihrer Fürsorge und den vielen kleinen Gesten schenkte sie vielen Schülerinnen das Gefühl, gesehen und willkommen zu sein. Es waren oft diese kleinen Momente, die den Schulalltag vieler Menschen ein Stück heller machten.

Zum Ende des Schuljahres verlassen außerdem Britta Gloor und Jens Kissi die Liebfrauenschule.

Britta Gloor kam 2007 als Lehrerin im Vorbereitungsdienst an die Liebfrauenschule und blieb der Schule anschließend als Lehrkraft für Biologie und Mathematik erhalten. Kolleginnen und Kollegen schätzten ihre ruhige, verlässliche Art ebenso wie ihre Fähigkeit, aufmerksam zuzuhören und die Bedürfnisse ihrer Schülerinnen im Blick zu behalten. Ein besonderes Anliegen war ihr die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern – eine Aufgabe, die oft im Hintergrund stattfindet und doch wesentlich zum Gelingen von Schule beiträgt. Auch während ihrer Familienzeit blieb Frau Gloor der Liebfrauenschule verbunden und kehrte immer wieder mit großem Einsatz in den Schulalltag zurück. Mit ihrer Erfahrung und ihrer besonnenen Art hat sie das Kollegium über viele Jahre bereichert.

Jens Kissi begann 2013 seinen Vorbereitungsdienst an der Liebfrauenschule und blieb der Schule anschließend als Lehrer für Sport sowie Politik und Wirtschaft erhalten. Viele Jahre war er außerdem als Datenschutzbeauftragter tätig und unterstützte Kollegium und Schulleitung in diesem Bereich zuverlässig. Mit seiner offenen Art, seiner Präsenz und seiner klaren Haltung prägte Herr Kissi das Schulleben über viele Jahre. Das spiegelte sich auch in seinem Unterricht wider: Seine Stunden waren lebendig, klar strukturiert und alles andere als trocken.

Auch Katheryna Kryva verlässt die Liebfrauenschule. Als Lehrkraft für Englisch begleitete sie ihre Schülerinnen mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen. Beeindruckend war außerdem, mit welchem Engagement sie sich die deutsche Sprache angeeignet und sich in kurzer Zeit in den Schulalltag eingelebt hat. Mit ihrer ruhigen, feinfühligen Art wurde sie schnell zu einer geschätzten Kollegin und bereicherte unsere Schulgemeinschaft auf leise Weise.

Bereits zum Ende des vergangenen Kalenderjahres verließ Inmaculada Santos die Liebfrauenschule, um ihren Vorbereitungsdienst an einer anderen Schule fortzusetzen. In den Fächern Englisch und Französisch unterrichtete sie unsere Schülerinnen und war Teil unseres Kollegiums.

Zum Halbjahresende verabschiedeten wir außerdem Ida Bieber, die ihren Vorbereitungsdienst an der Liebfrauenschule beendet hat. Während dieser Zeit unterrichtete sie die Fächer Deutsch sowie Politik und Wirtschaft und sammelte wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Berufsweg.

Mit dem Ende des Schuljahres beendet auch Miriam Ross ihren Vorbereitungsdienst an der Liebfrauenschule. Als Lehrerin im Vorbereitungsdienst unterrichtete sie die Fächer Biologie und Chemie und schloss ihre Ausbildung mit dem Zweiten Staatsexamen erfolgreich ab.

Mit Violetta Gaul verabschieden wir außerdem eine Kollegin aus der Nachmittagsbetreuung. Mit viel Geduld, Freundlichkeit und einem offenen Ohr begleitete sie die Schülerinnen am Nachmittag und war für viele eine vertraute Ansprechpartnerin. Mit ihrer ruhigen, zugewandten Art schuf sie eine Atmosphäre, in der sich viele Schülerinnen gut aufgehoben fühlten. Ihre Zuverlässigkeit machte sie zu einer wichtigen Unterstützung im Schulalltag.

Nach rund eineinhalb Jahren verabschieden wir uns außerdem von Atakan Dönmez, der die Schule im IT-Bereich unterstützte. Ob bei technischen Problemen, der Einrichtung neuer Geräte oder den vielen kleinen und großen Fragen des Schulalltags – Herr Dönmez half schnell, unkompliziert und mit großem Fachwissen weiter. Dabei war er für Kollegium und Mitarbeitende stets ein freundlicher und verlässlicher Ansprechpartner. Seine Arbeit sorgte im Hintergrund dafür, dass der digitale Schulalltag zuverlässig funktionierte.

Mit dem Ende des Schuljahres endet auch das Freiwillige Soziale Jahr von Julia Hauswald und Emma Karfanik. Julia Hauswald unterstützte das Team im Sekretariat sowie in der Nachmittagsbetreuung und war dort eine verlässliche Hilfe im Schulalltag. Emma Karfanik brachte sich im IT-Bereich ein und unterstützte die Schule bei vielen technischen Aufgaben. Beide haben sich mit großem Engagement eingebracht und waren für viele im Schulalltag eine wertvolle Unterstützung. Gleichzeitig konnten sie in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr viele Erfahrungen sammeln und wichtige Eindrücke für ihren weiteren Weg mitnehmen.

Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die die Liebfrauenschule in diesem Schuljahr verlassen, herzlich für ihre Zeit an unserer Schule und für alles, was sie in dieser Zeit eingebracht haben. Für die kommenden Aufgaben und Lebensabschnitte wünschen wir ihnen Gesundheit, Freude und alles Gute.